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Warum Analysten prozyklisch agieren – und damit keine guten Ratgeber sind

Kursziele auf Achterbahnfahrt
Wer als Anleger (in spe) die Berichterstattung rund um Gold über einen gewissen Zeitraum hinweg verfolgt, durchlebt mitunter eine echte emotionale Achterbahnfahrt. Denken wir etwa an den Corona-Sommer 2020 zurück, als der Goldkurs immer weiter kletterte, bis er sogar einen neuen historischen Höchststand erreichte. Plötzlich wurden Kursziele von 2.300, 3.000 oder gar von 4.800 US-Dollar ausgerufen. Man bekam den Eindruck: Der Kurs kann nur weiter nach oben gehen. The Sky is the Limit.

Jetzt, gerade mal ein halbes Jahr später, hat sich der Goldpreis wieder ein wenig von seinem Allzeithoch entfernt. Und siehe da: Plötzlich sehen die meisten Analysten schwarz. Die Mehrheit der ausgegebenen Kursziele liegt weit unter 2.000 US-Dollar. Für 2023 sehen die Analysten der Ratingagentur Fitch den Goldkurs sogar auf 1.200 US-Dollar fallen. Die Diskrepanz zur Euphorie im Sommer könnte kaum größer sein. Woher also kommen diese gewaltigen Unterschiede, die sich an der realen Goldpreisentwicklung nicht ablesen lassen?

Analysten agieren trendfolgend
Die Antwort ist gar nicht so kompliziert, meint der Edelmetallhändler Marko Mähner. Tatsächlich ist sie sogar zutiefst menschlich. Analysten tendieren schlicht dazu, bestehende Trends in die Zukunft fortzuschreiben. In dieser Hinsicht gleichen sie durchaus Anlegern, die oft ebenfalls trendfolgend agieren. Konkret heißt das: In Zeiten steigender Preise tendieren Analysten dazu, (allzu) optimistische Kursziele auszurufen. In einer Periode fallender Preise dagegen mutieren viele Analysten zu dramatischen Schwarzsehern – und unterbieten sich mit den ausgegebenen Kurszielen.

Gold ist ein Langfristinvestment
Das Fazit, das Sie als Anleger aus diesem prozyklischen Verhalten der Analysten ziehen können: Messen Sie Kurszielen keine allzu große Bedeutung bei. Sehen Sie sie stattdessen als das, was sie sind: eine emotionale, in die Zukunft fortgeschriebene, Momentaufnahme des aktuellen Trends. Hier offenbart sich einmal mehr, dass die Investition in Edelmetalle, gleichgültig ob in Gold, Silber, Platin oder Palladium stets langfristig ausgelegt sein sollte. Das gleiche gilt übrigens auch für Investitionen in Seltene Erden und Technologiemetalle. Über längere Zeiträume zeigt sich gerade Gold nämlich erstaunlich unbeeindruckt von extremen Kursschwankungen. Aus diesem Grund gilt es gemeinhin auch als idealer Kaufkraftspeicher.
Tipp: Möchten Sie sich gegen kurz- und mittelfristige Kursschwankungen absichern, ist ein Gold-Sparplan, wie ihn auch das GranValora Sachwertdepot bietet, die Anlageform der Wahl. Hier müssen Sie sich keine Gedanken, um den richtigen Einstiegszeitpunkt machen. Stattdessen profitieren Sie vom günstigen Cost-Average-Effekt. Verfolgen Sie den Goldkurs bereits seit längerem, bieten sich auch antizyklische Investitionen an.

Geldwerte, Sachwerte, Reine Werte: Tipps zur Investition in Wahre Werte
Übrigens: Wenn Sie für langfristige Investments einen Blick über den goldenen Tellerrand werfen möchten, empfehle ich Ihnen die Lektüre unseres kostenfreien Praxisratgebers „Geldwerte, Sachwerte, Reine Werte“ (https://www.granvalora.de/geldwerte-sachwerte-reine-werte). Hier erfahren Sie,

– wo die einschlägigen Vorteile eines Gold-Investments liegen,
– warum Silber ebenso wie Gold eine Sichere-Hafen-Funktion zukommt, zugleich aber auch hohe Chancen auf Kursgewinne bietet,
– ob sich eine Investition in Platin oder Palladium für Sie lohnen könnte,
– was Seltene Erden und Technologiemetalle für Anleger so einzigartig macht,
– wo die einmaligen Vorzüge von Diamanten liegen und welche Fallstricke hier lauern.

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