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Was ist los mit SAP?

Wiederholt sich die Geschichte?
Aachen, 26. Juni 2008.- Eigentlich könnte man sich zurücklehnen und abwarten; aber die Situation ist zu ernst: Die SAP ist im Wandel; der größte deutsche Software-Hersteller verändert sich personell, technisch und vielleicht auch organisatorisch. SAP ist aber nicht nur selber ein DAX Unternehmen, sondern auch wichtigster Software-Lieferant mit monopolähnlichem Charakter für die Mehrheit der anderen deutschen Großunternehmen. Die weitere Entwicklung der SAP kann gravierende Folgen für die deutsche Industrie haben.
„Erinnern Sie sich noch an DEC?“ fragt Peter Färbinger, zentraler Kommunikator in der deutschsprachigen SAP Anwender-Szene. „Hier findet man Ähnlichkeiten zur heutigen SAP. Das Niveau mag unterschiedlich sein, die Strukturen sind verblüffend übereinstimmend.“
Beide Firmen, DEC und SAP, sind typische Garagengründungen und wurden noch unter den Gründungsmitgliedern zu Weltkonzernen. DEC-Gründer Ken Olsen revolutionierte die IT-Serverszene mit seinen legendären Minicomputern PDP und VAX. Die SAP-Gründer revolutionierten die Software-ERP-Szene mit R/2 und Hasso Plattner machte aus SAP einen Weltkonzern. Ken Olsen ignorierte die wachsende Bedeutung des PCs und schätzte Microsoft falsch ein.
DEC machte noch einen Kardinalfehler: Der Computerbauer entwickelte einen Prozessor. Das vermeintliche Wunderding hieß Alpha-Chip und sollte zumindest Motorola, Intel, IBM u.a.m. in den Schatten stellen. SAP hat in den vergangenen Jahren Business ByDesign entwickelt, eine SaaS-Lösung (Software-as-a-Service), die allen anderen On-Demand-Anbietern das Fürchten lehren soll.
Ken Olsen verschluckte sich am Alpha-Chip, er regelte seine Nachfolge schlecht und verlor die Firma an Compaq, die später von HP übernommen wurde. Könnte SAP an Business ByDesign scheitern? Die Analysten sind noch nicht besorgt, weil sie Schwierigkeiten im ERP-Umfeld gewohnt sind, siehe mySAP.com. Dennoch findet man Parallelen: hier der Alpha-Chip, dort Business ByDesign; hier kein adäquater Nachfolger für Ken Olsen, dort ein Paradigmenwechsel im Vorstand.
Und noch eine Parallele: Der Alpha-Chip und Business ByDesign waren und sind IT-Innovationen auf allerhöchstem Niveau, aber sie waren und sind auch einem wertvollen Rohdiamanten ähnlicher als einem verkaufsfertigen Produkt. Ob Business ByDesign in ein paar Jahren der Grabstein der SAP werden wird, erscheint unter dieser historischen Betrachtung aber nicht unwahrscheinlich. Die Gelassenheit ist oberflächlich. Der Aktienkurs bewegt sich seitwärts.
Für alle, die Ihre SAP Lizenzen verkaufen wollen, bietet susensoftware aus Aachen den letzten sinnvollen Einsatz der ausgedienten Software. Axel Susen, Geschäftsführer erklärt: „Wir suchen aktive Anwender für stille Software. Zum Glück wollen mittelständische Kunden günstige gebrauchte Software von SAP kaufen.“
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Stille Software: Revolution aus Aachen
Warum betrifft Sie das? Fünf Gründe dafür:
1. Technisch: Gebrauchte Software hat die gleiche Qualität wie neue, ungenutzte.
2. Wirtschaftlich: Stille Software ist für Anwender viel preisgünstiger als neue.
3. Juristisch: Die besten Juristen Deutschlands ringen um den freien Software-Handel.
4. Politisch: Wie viele Gesetze dürfen Weltmarktführer erfinden?
5. Karitativ: Stille Software kann gespendet werden. Der Erlös aus dem Verkauf geht an die deutsche Welthungerhilfe. Schirmherr: Dr. Norbert Blüm.
http://www.software-gegen-hunger.de

Bildmaterial
Axel Susen, Geschäftsführer susensoftware GmbH http://www.susensoftware.de/unternehmen/presse/susen1.JPG

Der Weg der Stillen Software
http://www.susensoftware.de/unternehmen/presse/stille software.JPG

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