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WAZ: Gabriel will AKW-Betreiber mit Atompakt stützen

In den Verhandlungen um die Finanzierung des
Atomausstiegs signalisiert Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel
(SPD) den Energieversorgern Eon, RWE, EnBW und Vattenfall
Rückendeckung. „Die Unternehmen gewinnen Planungssicherheit für ihre
Mitarbeiter und Anteilseigner“, sagte Gabriel der in Essen
erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Mittwoch). „Zu
einem gesellschaftlichen Konsens über ein so wichtiges Thema wie dem
Atomausstieg gehört auch, dass man die Interessen der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer berücksichtigt.“ Die vier großen
Stromversorger waren im Zuge der Energiewende arg unter Druck
geraten. Allein die nordrhein-westfälischen Unternehmen Eon und RWE
beschäftigen mit ihren Konzernablegern Innogy und Uniper mehr als
100.000 Menschen.

Die Verhandlungen der Bundesregierung mit den
Kernkraftwerksbetreibern befinden sich derzeit in der Schlussphase.
Geplant ist, dass der Staat den Unternehmen die Verantwortung für die
Atommüll-Endlagerung abnimmt. Dafür müssen die Energieversorger aber
eine Milliardensumme an einen Staatsfonds überweisen. „Mit der
Einrichtung des Staatsfonds können die Bilanzen der Energiekonzerne
endlich bereinigt werden“, warb Gabriel für das Modell. Er hoffe,
dass das Gesetz, „wenn alles gut geht“, im Winter in Kraft treten
könne.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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