WAZ: NRW-Verkehrsminister Wüst gibt Düsseldorfer Umweltspur Bewährungsfrist

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU)
schließt ein Vorgehen des Landes gegen die dritte Umweltspur der Stadt
Düsseldorf nicht mehr aus. “Verkehrssicherheit und saubere Luft müssen unter
einen Hut gebracht werden. Wir dürfen uns nicht saubere Luft mit der Gefährdung
von Menschenleben erkaufen. Wir werden genau beobachten, ob sich die
Verkehrslage zu den Stoßzeiten beruhigt oder nicht und notfalls einschreiten”,
sagte Wüst der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Donnerstagausgabe).

Wüst wirft der Stadt Düsseldorf vor, vor Einrichtung einer dritten Umweltspur
nicht die Erfahrungen mit den ersten beiden Umweltspuren ausgewertet zu haben.
“Schon diese Umweltspuren haben zu Rückstau bis auf die A46 geführt”, so Wüst.
Er sei nicht prinzipiell dagegen, Radverkehr, Elektroautos und
Fahrgemeinschaften Vorrang einzuräumen. Doch müsse die Einführung von
Umweltspuren intelligent eingerichtet werden. “Ein künstlich erzeugter Stau
hilft der Umwelt überhaupt nicht”, sagte Wüst.

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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