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Weser-Kurier:Über Schiffs-Entsorgung schreibt Florian Schwiegershausen

Ein Containerschiff fachgerecht unter gängigen
Umweltschutzauflagen zu verschrotten, ist teuer. Da ziehen es einige
deutsche Reeder vor, das Schiff an den Stränden von Bangladesh oder
Indien zu entsorgen. So sparen sie Millionen. Dabei laufen am Strand
gefährliche Substanzen ins Wasser. Arbeiter, die zu niedrigen Löhnen
das Schiff auseinandernehmen, sind ebenso diesen Gefahren ausgesetzt.
Es heißt, dass es deutsche Reedereien auch so machen müssten –
angeblich wegen des Kostendrucks, und weil sich die Unternehmen
weltweit nicht auf entsprechende Standards einigen können.
Gleichzeitig gibt es deutsche Mittelständler, die im Ausland
beispielsweise als Autozulieferer produzieren und dort auf gleiche
Umwelt-Standards bestehen wie in ihrem Heimatland. Das sei Teil ihrer
Firmenregeln, die sie sich auferlegt haben. Auch in ihrer Branche
gibt es großen Kostendruck. Nachhaltigkeit und Kostendruck können
also zusammen funktionieren. Aber das Wort Nachhaltigkeit müssen die
Reeder noch lernen, die die Strände in Asien weiterhin als Müllkippe
missbrauchen.

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de

Original-Content von: Weser-Kurier, übermittelt durch news aktuell

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