WESTFALEN-BLATT (Bielefeld): Kommentar zur gestiegenen Zahl von Zweitjobs

Die reine Zahl von Zweitjobs sagt noch nichts über die soziale
Lage im Land. Der eine oder andere mag die Zusatzbeschäftigung nutzen, um sich
eine lang ersehnte Fernreise zu leisten, oder ein luxuriöseres Bad, ein größes
Auto oder das 50. Paar Schuhe – Dinge also, die nicht lebensnotwendig sind.

Es wäre gut, wenn sich die Gesellschaft im Allgemeinen und die Gewerkschaften im
Besonderen auf diejenigen konzentrieren, die zusätzliches Geld wirklich nötig
haben. Sei es, weil die Wohnungsmiete erneut gestiegen ist. Oder weil es ihren
Kindern nicht schlechter gehen soll als den Altersgenossen. Oder weil
Pflegekosten das Konto ins Minus drücken. Für Dinge also, die lebensnotwendig
sind.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Bernhard Hertlein
Telefon: 0521 585-261
wb@westfalen-blatt.de

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