Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den OWL-Aktiengesellschaften

Die Börse ist für viele Anleger in Zeiten von
Niedrigzinsen der einzige Hafen, wo sie ihr Geld wenigstens noch
ein bisschen gewinnbringend anlegen können. Für die Unternehmen
verbessert sie die Chancen, Wachstum zu finanzieren. Und macht was
Ostwestfalen-Lippe? Just kochen an der Börsenküche Gerüchte hoch,
dass der neue Mehrheitseigentümer von Westag & Getalit einen
Gewinnabführungsvertrag durchsetzen und möglicherweise sogar die
Aktien von der Börse nehmen lassen will. Gerade erst hat die
Bielefelder Dürkopp Adler AG den Ausschluss der Minderheitsaktionäre
beschlossen. Die ehemalige Wincor Nixdorf AG löst sich, auch wenn ihr
das nicht bekommt, zusehends in Diebold Nixdorf auf. Itelligence ist
ganz, die frühere Gildemeister AG, nun DMG Mori, weitgehend in
japanischer Hand. Synaxon (ehemals PC Spezialist) und Ehlebracht
haben 2015 die Börse verlassen. Der Tanz auf dem Parkett bringt
viele Verpflichtungen mit sich. Man kann also verstehen, wenn die
größtenteils noch familieneigenen Unternehmen in OWL den Aufwand und
die Ausgaben scheuen. Für die Anleger allerdings ist es einfach nur
schade.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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