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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu flexibleren Geschwindigkeitskontrollen

Ein Tempolimit, dessen Einhaltung nicht
kontrolliert wird, taugt wenig. Diese Erfahrung haben schon viele
Anwohner von beliebten Rennstrecken gemacht. Und ebenso verbreitet
ist die Erkenntnis, »dass immer erst etwas passieren muss«, wie es
oft heißt, bevor die Ampel, der Zebrastreifen oder die Verkehrsinsel
eingerichtet werden. Deshalb ist es gut, dass Städte und Kreise
künftig selbst entscheiden können, wo sie zu schnelle Autofahrer
bremsen wollen. Mit den eiligen Warnungen, die Kommunen würden sich
so zukünftig bestimmt die leeren Kassen füllen, war zu rechnen. Was
allerdings auch eine merkwürdige Geringschätzung der Tempolimits
offenbart. Wer sich dran hält, wird ja so oder so nicht geblitzt.
Zudem hat hier NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) Recht,
wenn er sagt: »Nicht rational begründbare Kontrollen würden vor Ort
schnell entlarvt.« Wenn sonst oft gefordert wird, man solle auf die
heimischen Praktiker hören, statt ferne Verwaltungsebenen entscheiden
zu lassen, dann ist die Übertragung der Blitzerverantwortung an
Städte und Kreise eine sinnvolle Sache.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Weitere Informationen unter:
http://


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