Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Notenbanken

Aus der Banken- ist längst eine Vertrauenskrise
geworden. Das wird darin deutlich, dass Anleger ihr Geld massiv aus
dem Euroraum abziehen. Die Krise dauert ihnen zu lange, sie fürchten
um ihre Renditen. Folge: Die Unsicherheit an den Märkten wächst, die
Börsen spielen verrückt. Vor diesem Hintergrund war es richtig, dass
die Notenbanken in einer konzertierten Aktion die Märkte mit Geld
geflutet haben – wie zuletzt nach der Pleite der US-Bank Lehman. Wie
das bei Anlegern ankommt, zeigt das Kursfeuerwerk an den Börsen – gut
nämlich! Letztlich ist die Aktion eine Hilfe für das europäische
Bankensystem. Die Notenbanker wollten auch verhindern, dass die Krise
auf die Realwirtschaft überspringt. Die Märkte und Banken haben ihre
Beruhigungspille erhalten. Die Frage ist, wie nachhaltig sie wirkt.
Für die Bürger stehen die Zeichen keineswegs auf Entspannung. Die
Geldflut wird früher oder später zur Inflation führen. Das nagt an
den Ersparnissen. Zudem drohen aufgrund der teuren Rettungsbemühungen
Steuererhöhungen. Europas Krise ist lange nicht überstanden.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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