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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Dispozins

Dass der Mensch zuweilen mehr Geld braucht, als
sich gerade auf dem Konto befindet, ist normal. Dass sich die Bank
die Bereitstellung des Geldes bezahlen lässt, ist logisch. Selbst die
Tatsache, dass Sparkassen, Volks- und die großen Privatbanken wegen
ihrer grundsätzlich besseren Beratungsleistung auch höhere Zinsen
nehmen müssen als die Direktbanken, ist noch einsichtig. Allein wie
viel der Kunde für die Überziehung seines Kontos bezahlen muss, ist
unerträglich. Ganz klar: Bei der Spanne zwischen Habenzinsen und
Dispokredit überziehen die Banken und Sparkassen. Abgesehen von der
Banc of Scotland, der holländischen ABN Amro, der Audi-, Volkswagen-
und einigen anderen Banken zahlt kaum ein Institut mehr als zwei
Prozent. Dagegen kassieren sie durch die Bank beim Dispokredit zu
viel und oft sogar zweistellig – ungeachtet dessen, dass sie sich
selbst bei der Europäischen Zentralbank heute fast zum Nullzins
refinanzieren. Bankkunden leiden leise. Niemand spricht gern über
seine Schulden. Dennoch werden vermutlich irgendwann Gerichte darüber
urteilen, ob diese Spannen nicht Wucher sind.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Weitere Informationen unter:
http://


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