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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Forderung eines einheitlichen Mehrwertsteuersatzes bei Lebensmitteln

Die Steigerung von Fast Food ist Drive in. Wer
sich die Zeit nimmt, den Hamburger im Lokal zu verzehren, zahlt 19
Prozent Mehrwertsteuer. Doch lässt er ihn sich am Autoschalter
einpacken, überweisen McDonald–s & Co. nur 7 Prozent an den Staat. Es
gibt noch andere Fälle, bei denen die Kriterien, wonach der
Gesetzgeber Käufe belohnt oder bestraft, schwer zu durchschauen sind.
Froschschenkel werden mit 7 Prozent besteuert, Mineralwasser aber mit
19. Kuhmilch mit 7, Sojamilch mit 19. Der Apfel mit 7, Apfelsaft mit
19. Sogar bei Hundenahrung sind es 7, bei Babynahrung aber 19
Prozent. Damit ist klar: Die Wirte stehen mit ihrer Forderung,
Lebensmittel generell nur mit sieben Prozent zu belasten, nicht
allein. Man fragt sich, warum bisher keine Regierung diese seltsame
Regelung wirklich reformiert hat. Vielleicht ist das Wahljahr 2017
genau der richtige Zeitpunkt für einen neuen Anlauf. Doch sollten die
Wähler aufpassen, dass der nächste Bundestag nicht zu weit springt
und die Mehrwertsteuer auf diesem Weg insgesamt »anpasst« – dann
vermutlich nach oben. Die Versuchung dürfte so groß sein wie die
richtige Lösung einfach: sieben Prozent auf alles Essen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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