Westfalen-Blatt: Kommentar zum Bildungsbericht der OECD

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr:
Folgt man diesem Sprichwort, dann macht Deutschland in Sachen Bildung
schon sehr viel richtig. Die massiven Investitionen in die Kitas
zeigen Wirkung, wie der jüngste Bildungsbericht der Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung darlegt. Kaum noch ein
Kind kommt in die Schule, ohne zuvor in der Kita gewesen zu sein. Das
verbessert die Startbedingungen.

Zu denken gibt allerdings, dass die OECD die Grundschulen in
Deutschland für noch immer vergleichsweise dürftig ausgestattet hält.
Denn auch hier gilt: Basiswissen, das in den ersten Schuljahren nicht
vermittelt wird, ist später nur schwer aufzuholen.

Doch die OECD-Statistik hat auch eine Schwäche: Sie kann nur
Zahlen auswerten, nicht aber die Stimmung an den Schulen. Und die
ist angesichts der zunehmenden Zusatzaufgaben von Inklusion und
Integration bis hin zu permanenter Sozialarbeit oftmals mehr als
angespannt. Das muss sich ändern – auch, um dem sich verschärfenden
absehbaren Lehrermangel zu begegnen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 585-261
k.heyde@westfalen-blatt.de

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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