Der Wirtschaftswissenschaftler Ansgar Belke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung hält die US-Abstufung für gerechtfertigt. „Es war klar, dass die USA ihr Triple-A nicht würden halten können“, sagte Belke der Onlineausgabe des „Handelsblattes“. Die strukturellen Probleme in der US-Wirtschaft seien zu gravierend und der Kompromiss um die Erhöhung der Schuldenobergrenze führe nicht zu einer nachhaltigen Verringerung des Schuldenproblems. „Es gilt eher umgekehrt: der Spielraum für zukünftige Schulden ist weiter gestiegen. Dieser wurde von den USA auch nach all den anderen Erhöhungen des Schuldenlimits in den letzten Jahrzehnten immer rasch genutzt“, so der Wirtschaftswissenschaftler.
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