Wissenschaftliches Hochschulpersonal im Jahr 2016 zu 26 %über Drittmittel finanziert

Im Jahr 2016 stand den deutschen Hochschulen im
wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich ein Arbeitsvolumen von
225 000 Vollzeitbeschäftigten zur Verfügung. Davon wurden 26 % durch
Drittmittel finanziert. Im Jahr 2006 hatte der Anteil bei 20 %
gelegen.

Drittmittel sind Gelder, die die Hochschulen zusätzlich zum
regulären Hochschulhaushalt von öffentlichen oder privaten Stellen
einwerben. Damit können sie unter anderem zusätzliches Personal
finanzieren und so das über Grundmittel finanzierte Personal
aufstocken.

In Bremen wurden 2016 mit 40 % der höchste Anteil des Personals im
wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich über Drittmittel
finanziert, gefolgt von Sachsen mit 36 %. Den geringsten Anteil an
drittmittelfinanziertem Personal wies Sachsen-Anhalt mit 16 % auf. Im
Vergleich zum Jahr 2006 sind die Anteile des drittmittelfinanzierten
wissenschaftlichen und künstlerischen Personals in allen
Bundesländern gestiegen.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und
Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes
unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

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