WP: Waldbauern und BUND auf Konfrontationskurs

Wenige Tage vor der NRW-Waldkonferenz am kommenden Montag in
Düsseldorf gehen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der
Waldbauernverband auf Konfrontationskurs. In seinem Papier “Eckpunkte für einen
Masterplan Waldwende” spricht sich der nordrhein-westfälische Landesverband des
BUND unter anderem gegen Wiederaufforstungen aus und fordert, das vom
Borkenkäfer geschädigte Holz nicht aus den Wäldern zu entfernen. Damit stößt der
BUND bei den nordrhein-westfälischen Waldbauern auf erbitterten Widerstand,
meldet die in Hagen erscheinende Westfalenpost (Freitagausgabe).

Heimisches Holz zu ernten und vor Ort zu nutzen, sei Klimaschutz pur. Kein
anderer Rohstoff könne mit der Ökobilanz von heimischem Holz mithalten, betonte
der Waldbauernverband NRW. “Wenn unsere heimischen Buchen- und Fichtenwälder
wirklich plantagenartige Braunkohleabbaugebiete wären, dann sind die aktuellen
Forderungen aus dem ehrenamtlichen Naturschutz zur Nichtnutzung der Wälder ein
besserer Werbefeldzug für Beton, Stahl und Öl”, sagte Philipp Freiherr Heereman,
Vorsitzender der Waldbauern in NRW, der Westfalenpost. “Unsere Forstwirtschaft
ist nicht – wie manche Naturschützer gern kolportieren – ein Teil des Problems,
sondern ein Teil der Lösung.”

Pressekontakt:
Westfalenpost
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

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