zeb.European Insurance Study 2019 – Neue Perspektiven durch den gezielten Einsatz von Data Science (FOTO)


 

Europas Versicherer stehen vor großen Herausforderungen, denn
ihnen fehlt es an Wachstumskraft. Zwar haben sie in den letzten Jahren trotz
Niedrigzinsen solide Gewinne erwirtschaftet. Auch konnten nahezu alle
Versicherer die Hürden von Solvency II bewältigen und sind beim Eigenkapital
solide aufgestellt. Probleme bestehen jedoch darin, in gesättigten Märkten mit
etablierten oder innovativen Produkten zuzulegen. So kommen die 25 größten
Akteure am europäischen Versicherungsmarkt mit einem durchschnittlichen Wachstum
ihrer Bruttobeiträge von 1,2 Prozent kaum voran, neue boomende Märkte sind nicht
in Sicht. Vor diesem Hintergrund bietet vor allem der gezielte Einsatz von
Data-Science Perspektiven, die Europas Versicherer nutzen können, um in Zukunft
wieder stärker zu wachsen.

Dies sind zentrale Ergebnisse der European Insurance Study von zeb. Die auf
Financial Services spezialisierte Strategie- und Managementberatung hat
detailliert untersucht, wie es aktuell um die Versicherer in Europa bestellt
ist, und analysiert, welche Erfolgsrezepte die Wachstumsführer antreiben und
welche Empfehlungen daraus für die Zukunft abzuleiten sind. Die Studie fußt auf
einer umfassenden Untersuchung von Wachstum und Solvabilität der 25 größten
europäischen Versicherungsgruppen und bezieht eine tief greifende Datenanalyse
der europäischen Versicherungsmärkte mit ein.

Dr. Jan Hendrik Sohl, Partner bei zeb, erläutert: “Die European Insurance Study
belegt: Der Versicherungswirtschaft in Europa fehlt es insgesamt an
Wachstumskraft. Insbesondere große Versicherer stagnieren, vorhandenes Wachstum
wird vor allem durch kleinere und mittlere Unternehmen getragen. Die zentrale
Herausforderung besteht jetzt darin, zukünftig in eigentlich gesättigten Märkten
wieder zu mehr Wachstum zu finden.”

Wachstumschampions mit innovativen Produkten und Kundennutzen

Die Studie zeigt: Es gibt durchaus Versicherer, die in ihren Heimatmärkten
überdurchschnittlich stark zulegen, sowohl im Bereich der Lebensversicherungen
als auch im Bereich der Schaden- und Unfallversicherungen. Für diese Unternehmen
weisen die Studienautoren detailliert nach, wie über innovative Produkte mit
hohem Kundennutzen oder Produkte für spezielle Zielgruppen Wachstum möglich ist.
Zudem zeigt sich, wie Versicherer durch die Erschließung neuer und die
Optimierung bestehender Vertriebskanäle über Marktniveau wachsen können.

Gezielte Auswertung und Nutzung von Daten entscheidet über Wachstum

Viele der identifizierten europäischen Wachstums-Champions nutzen aktuell
bereits Data Science, um ihr Geschäftsmodell zu optimieren. Insgesamt jedoch
machen die meisten Versicherer nach Ansicht der Studienautoren zu wenig aus
ihren Möglichkeiten und bestätigen damit die Digitalisierungsstudie von zeb zur
europäischen Versicherungswirtschaft von August (Digital Pulse Check 2019).
Innovative Geschäftsansätze entstehen kaum, was unter anderem daran liegt, dass
viele Versicherer bisher noch ohne die gezielte Auswertung und Nutzung ihrer
Daten erfolgreich sein können.

Dr. Mark Hahmeier, Senior Manager bei zeb, bemerkt abschließend: “Heute können
Versicherer, die keine digitalen Pioniere sind, noch erfolgreich sein. Das wird
sich absehbar ändern. Die Nutzung von Data Science wird einer der zentralen
Faktoren für den Erfolg oder den Misserfolg am europäischen Versicherungsmarkt
sein.”

zeb wurde 1992 gegründet und zählt zu den führenden Strategie- und
Managementberatungen für Financial Services in Europa. In Deutschland unterhält
zeb Büros in Frankfurt, Berlin, Hamburg, München und Münster (Hauptsitz).
Internationale Standorte befinden sich in Amsterdam, Kiew, Kopenhagen, London,
Luxemburg, Mailand, Moskau, New York City, Oslo, Stockholm, Warschau, Wien und
Zürich. Zu den Kunden zählen neben europäischen Groß- und Privatbanken,
Regionalbanken und Versicherungen auch Finanzintermediäre aller Art. Bereits
mehrfach wurde zeb in Branchenrankings als “Bester Berater” der Finanzbranche
klassifiziert und ausgezeichnet.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier:
https://www.zeb.de/european-insurance-study

Pressekontakt:
Franz-Josef Reuter
Head of Public & International Affairs
Phone +49.251.97128.347
E-Mail Franz-Josef.Reuter@zeb.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/119614/4466191
OTS: zeb

Original-Content von: zeb, übermittelt durch news aktuell

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