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1 Jahr Arbeiten von zu Hause / Erfahrungsberichte führender Unternehmen aus der IT-Security

Ein Jahr Lockdown – beruflich und privat hat uns die globale Pandemie alles abverlangt. Und die Krise hat insbesondere Unternehmensverantwortliche und Mitarbeiter vor neue Herausforderungen gestellt, die es bis zum heutigen Tag zu bewältigen gilt. Wer wüsste besser, wie man solche Ausnahmesituationen erfolgreich bewältigen kann, als die IT-Sicherheitsunternehmen? Sie standen Unternehmen und Organisationen aller Branchen im vergangenen Jahr zu Seite, wenn es darum ging, Millionen Nutzern einen sicheren und reibungslosen Übergang ins Home-Office zu ermöglichen. Wir haben unsere langjährigen Branchenexperten im Bereich IT-Sicherheit um Stellungnahme zu ihren Erfahrungswerten gebeten.

Die Investitionsbereitschaft: Cybersicherheit im Fokus?

KnowBe4: „Die Prioritäten im Bereich Cybersecurity haben sich verschoben. Viele der Projektausgaben mit Vor-Ort Technologien mussten neu definiert werden, um eine langfristige Work-From-Home-Strategie (WFH) zu unterstützen.“ Perry Carpenter, Chief Evangelist and Strategy Officer for KnowBe4.

Die Bedrohungslage: Wie verhalten sich Hacker in Krisenzeiten?

G DATA CyberDefense: „Cyberkriminelle haben die Pandemie ganz gezielt für sich genutzt und versucht, Profit aus der Pandemie zu schlagen. Das belegen Zahlen aus unserem aktuellen Bedrohungsreport. Die Zahl der ab- gewehrten Angriffsversuche hat sich innerhalb von sechs Monaten um mehr als 85 Prozent erhöht – im Vergleich vom ersten zum zweiten Halbjahr 2020. Dass Investitionen in IT-Sicherheit unumgänglich sind, wird immer mehr Unternehmen bewusst.“ Hauke Gierow, Leiter der Unternehmenskommunikation bei G DATA CyberDefense.

SailPoint: „Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Cyberangriffe auf Unternehmen erneut drastisch erhöht; laut einer Bitkom-Studie sind in über einem Drittel der Fälle ehemalige Mitarbeiter die Angreifer. Ganz oben auf der Liste stehen Finanz-, Mitarbeiter- und Kunden- daten, die unternehmenskritisch sind; dies zeigt die Notwendigkeit eines starken IT-Security-Konzeptes und einer durchsetzungsstarken Identity Governance-Lösung.“ Volker Sommer, AREA VP DACH SailPoint.

Remote Working und die Gefahren: Wie sicher ist das Home-Office?

CheckPoint: „Das pandemiebedingte Remote Working rückt vermehrt ins Visier der Cyberkriminellen. Hacker versuchen, Daten zu stehlen oder Netzwerke zu infiltrieren, wobei sie Trojaner einsetzen. Im dritten Quartal 2020 beinhaltete fast die Hälfte aller Attacken Lösegelderpressungen für Firmendaten. Im Schnitt wird weltweit alle zehn Sekunden eine Organisation Opfer von Ransomware.“ (Auszug aus dem Sicherheitsreport von CheckPoint)

Unternehmerische Resilienz: Wer kam gut durch die Krise, wer nicht?

Nozomi Networks: „Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Pandemie praktisch jedes Unternehmen in Deutschland betroffen hat. Industrieunternehmen und Unternehmen der KRITIS gehören zu den am stärksten betroffenen Unternehmen und mussten zum Teil drastische Veränderungen erzwingen, um zu überleben. Das macht sie zu einem gewissen Grad auch zu Gewinnern der Pandemie, da sie mit robusteren Systemen und Prozessen aus ihr hervorgehen und somit deutlich zukunftssicherer werden.“ Will Stefan Roth – Regional Sales Director DACH bei Nozomi Networks.

Der New Way of Work: Wie arbeiten wir Post-Corona und wie schützen wir uns?

Airlock: „Die Mitarbeiter werden, wenn der Spuk vorüber ist, sicherlich wieder ins Büro zurückkehren. Ein höherer Homeoffice Anteil wird aber auf alle Fälle bestehen bleiben. Die Vorteile auf Arbeitnehmer und -geber Seite wurden erkannt und die Infrastruktur ist nun aufgebaut. Die meisten unserer Kunden und Partner haben sich mittlerweile sehr gut darauf eingestellt und die mobilen Arbeitsplätze bringen einen Mehrwert. An der Security muss allerdings noch weiter gefeilt werden.“ Gernot Bekk-Huber, Senior Product Marketing Manager bei Airlock.

Yubico: „Bei Yubico selbst war es beispielsweise schon vor der Pandemie so, dass jeder Home Office machen konnte, der wollte. Home Office wird auch in Zukunft weiter verbreitet bleiben als es vor der Pandemie der Fall war. Für die IT-Sicherheit bedeutet das: Der Endpoint muss stärker geschützt werden und insbesondere die Endgeräte gilt es zu schützen, die nicht mit dem Firmennetzwerk verbunden sind.“ Alexander Koch, VP Sales DACH & CEE bei Yubico.

Corona und der Lerneffekt: Wie agieren und investieren wir in Zukunft?

Dracoon: „Das Resultat, das wir durch den Lockdown und die Pandemie im Allgemeinen spüren, ist definitiv eine erhöhte Bereitschaft für sichere Technologien (explizit für Cloud-Lösungen), die eine maximale Sicherheit bieten, den strengen Datenschutzanforderungen genügen, eine Digitalisierung ermöglichen und zeitgleich benutzerfreundlich sind. Wir sehen deutlich schnellere Beschaffungen in den Bereichen Health, Public und Legal – Automotive und Manufacturing fallen stattdessen stark zurück.“ Arved Graf von Stackelberg, Geschäftsführer / CSO / CMO bei DRACOON.

Pressekontakt:

Kafka Kommunikation
Susanne Sothmann
ssothmann@kafka-kommunikation.de

Original-Content von: Kafka Kommunikation GmbH & Co KG, übermittelt durch news aktuell

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