3. Quartal 2019: Reallöhne um 1,9 % höher als im Vorjahresquartal

Der Nominallohnindex in Deutschland ist im 3. Quartal 2019 um
3,4 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, legten die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um
1,5 % zu. Dies ergibt einen realen (preisbereinigten) Verdienstzuwachs von 1,9
%.

Überdurchschnittlich stark gestiegen sind die Nominallöhne im Verarbeitenden
Gewerbe (+4,5 %), im Baugewerbe (+4,3 %) sowie im Bereich Erziehung und
Unterricht (+4,1 %). Deutlich geringer stiegen die nominalen Verdienste im
Bereich Grundstücks- und Wohnungswesen (+1,3 %), bei Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen sowie in der Wasserversorgung (jeweils +1,4 %).

In der Unterscheidung nach Leistungsgruppen war der Verdienstzuwachs mit +3,8 %
bei den ungelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am größten, gefolgt von
den herausgehobenen Fachkräften (+3,7 %) und den Fachkräften (+3,5 %). Die
Verdienste von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in leitender Stellung wiesen
mit +3,0 % die geringste Veränderungsrate auf.

Methodische Hinweise:

Der Nominallohnindex bildet die Veränderung der Bruttomonatsverdienste
einschließlich Sonderzahlungen der in Vollzeit, in Teilzeit und geringfügig
Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich ab. Er
erfasst die Verdienstentwicklung bei gleicher Beschäftigtenstruktur wie im
Vorjahr. Der Reallohnindex stellt die Veränderung der Verdienste der
Preisentwicklung gegenüber. Er gibt somit Hinweise zur Entwicklung der Kaufkraft
der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen
sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de zu finden.

Weitere Auskünfte:

Vierteljährliche Verdiensterhebung, Telefon: +49 (0) 611 / 75 34 30,
www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt

Pressestelle

Telefon: +49 611-75 34 44
www.destatis.de/kontakt

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/32102/4474574
OTS: Statistisches Bundesamt

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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