5. Ausbildungsjahrgang ab 28. Mai 2026 in Berlin „Klärungshilfe nach Thomann und Schulz von Thun“

5. Ausbildungsjahrgang ab 28. Mai 2026 in Berlin „Klärungshilfe nach Thomann und Schulz von Thun“
Mediationsausbildung Klärungshilfe mit Start am 28.05.2026 (© KiO – GbR)
 

Berlin, 31. März 2026 – Neuer Ausbildungsjahrgang ab 28. Mai 2026 in Berlin

Am 28. Mai 2026 startet in Berlin das erste Modul der berufsbegleitenden Mediationsausbildung „Klärungshilfe nach Thomann und Schulz von Thun“, organisiert von KiO – Konfliktklärung in Organisationen in enger Kooperation mit dem Schulz von Thun Institut für Kommunikation in Hamburg.

In einer geschlossenen Ausbildungsgruppe von maximal 16 Personen erwerben die Teilnehmenden professionelle Handlungskompetenzen für Mediation und Konfliktklärung in Organisationen des Wirtschafts- und Sozialbereichs.

Praxisnahe Kompetenzentwicklung für Konflikte in Organisationen

Konflikte gehören zum Arbeitsalltag in Teams, zwischen Führung und Mitarbeitenden oder an Schnittstellen zwischen Abteilungen. Genau an dieser Stelle setzt die Ausbildung an: Sie vermittelt Vorgehensweisen, die Konfliktdynamiken in Organisationen verständlich machen und die Beteiligten in einen strukturierten Klärungsprozess führen. Die Teilnehmenden erweitern damit ihr Handwerkszeug für Situationen, in denen Gesprächsbereitschaft, Rollenklärung und tragfähige Vereinbarungen entscheidend sind.

Die Ausbildung basiert auf der von Dr. Christoph Thomann und Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun entwickelten Methode „Klärungshilfe“ und richtet sich an externe Berater:innen und Coaches sowie an Fach- und Führungskräfte, die in Organisationen Konflikte konstruktiv begleiten möchten. Sie vermittelt ein Vorgehen von A-Z: von den Verfahrensprinzipien und Phasen der Mediation über die Rolle der Klärungshelfer:in bis hin zu rechtlichen Rahmenbedingungen nach Mediationsgesetz.

„Professionelle Konfliktklärung braucht Struktur, Haltung und methodische Sicherheit“, sagen Catarina Barrios und Alexandra Bielecke von KiO – Konfliktlösung in Organisationen GbR. „Mit dem fünften Ausbildungsjahrgang schaffen wir erneut einen Rahmen, in dem Teilnehmende die Klärungshilfe systematisch erlernen und für ihre Praxis in Organisationen nutzbar machen.“

Aufbau, Umfang und Lernformate

Die Mediationsausbildung erstreckt sich über mehrere Module und Online-Elemente, sodass Teilnehmende das Gelernte zwischen den Modulen in ihrer Praxis anwenden und ihre Mediationskompetenz schrittweise ausbauen können. Begleitend arbeiten die Teilnehmenden in selbstorganisierten Peergruppen sowie in Supervision an ihren eigenen Kommunikationsmustern und ihrer professionellen Rolle als Klärungshelfer:in.

Methodik: Klärungshilfe lernt man durch Tun

Im Zentrum der Ausbildung stehen realitätsnahe Rollenspiele, praxisnahe Fallarbeit und die Anwendung der Modelle der Hamburger Kommunikationspsychologie zur Analyse von Konfliktdynamiken. Die methodisch-didaktische Konzeption ist darauf ausgerichtet, intensive Lernprozesse zu ermöglichen, die zugleich Freude machen und konkrete Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Konfliktsituationen geben.

Besonderes Highlight und Anmeldung

Ein besonderes Highlight sind die beiden Kaminabende mit den Begründern der Klärungshilfe. Der Abend mit Prof. Friedemann Schulz von Thun findet direkt im Institut in Hamburg zum Thema „Klärungshilfe: ihre Entstehung und ihr Wesen“ für die Ausbildungsgruppe statt. Interessierte können sich ab sofort für den nächsten Jahrgang mit Start am 28. Mai 2026 in Berlin anmelden; die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs vergeben, Informationen zu Terminen, Konditionen und Vorgesprächen finden sich unter www.kio-klaerung.de.

Kooperation mit dem Schulz von Thun-Institut und Orientierung an rechtlichen Standards

Die Mediationsausbildung (MKH) startet am 28. Mai 2026 in Berlin-Mitte und findet in Kooperation mit dem Schulz von Thun-Institut statt. Damit ist die Ausbildung fachlich an einen etablierten Kommunikations- und Konfliktklärungsansatz angebunden, der auf den Arbeiten von Friedemann Schulz von Thun sowie Christoph Thomann basiert.

Zugleich ist das Curriculum rechtlich klar eingeordnet: Es erfüllt die Anforderungen des Mediationsgesetzes und der ZMediatAusbV. Darüber hinaus geht die Ausbildung inhaltlich über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus. Für Teilnehmende bedeutet das: Sie erhalten eine Ausbildung, die sich sowohl an den formalen Rahmenbedingungen für Mediation orientiert als auch die praktische Anwendung im organisationalen Kontext in den Mittelpunkt stellt.

„Wir richten die Ausbildung so aus, dass sie den gesetzlichen Vorgaben entspricht und gleichzeitig die Anforderungen aus der Organisationspraxis abbildet“, sagt Alexandra Bielecke. „Viele Konflikte in Organisationen sind komplex. Umso wichtiger ist eine fundierte Qualifizierung, die Sicherheit mit institutionellen Strukturen, dem arbeitsrechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen und den Vorgehensweisen in der Klärungshilfe gibt.“