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50. Absolvent des berufsbegleitenden Studiengangs Elektro- und Informationstechnik

Seit 2013 bietet die TH Aschaffenburg in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt den berufsbegleitenden Studiengang Elektro- und Informationstechnik an. Andreas Fries aus Mömlingen hat jetzt als 50. Absolvent neben dem Beruf nach sieben Semestern seinen Bachelorabschluss gemacht. Er arbeitet als Vertriebsingenieur in der Verkaufsförderung Industrie.

?Ich glaube nicht, dass ein Fach oder ein spezieller Inhalt alleine einem in der Praxis besonders nützt, sondern aus meiner Sicht ergibt die Vielzahl der Themen ein breites Wissen in der Elektrotechnik. Moderne Systeme arbeiten immer im Mix von Hard- und Software. Dies bildet der Studiengang mit seinen Modulen aus der Elektronik, dem Programmieren und den Informationstechnologien sehr gut ab?, lobt Andreas Fries die inhaltliche Ausrichtung des berufsbegleitenden Studiums.

Für seine Weiterbildung die Technische Hochschule zu wählen, war für ihn von Anfang an klar: ?Zum einen hat die TH Aschaffenburg in der Industrie einen wirklich sehr guten Ruf. Zum anderen ist natürlich die Nähe zu meinem Wohnort Mömlingen einfach toll. Regional und zugleich berufsbegleitend zu studieren, ist wirklich ein Luxus, den ich sehr zu schätzen weiß.?

Zunächst absolvierte Andreas Fries eine Ausbildung zum Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Doch bereits während der Ausbildung merkte er, dass es nicht das war, was er sein Leben lang machen wollte. Nach seiner Gesellenprüfung 2008 war er als Soldat auf Zeit für acht Jahre bei den Heeresfliegern in Niederstetten als Luftfahrzeugavionikunteroffizier tätig. Dann entschied er sich für eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Elektrotechniker an derachschule für Elektrotechnik (Technikerschule) Aschaffenburg. ?Danach hätte ich gerne direkt weiter studiert, habe mich allerdings aufgrund der Lebenssituation dagegen entschieden. Der Verdienstausfall während eines Vollzeitstudiums wäre einfach nicht gegangen?, erklärt der heute 31-Jährige. ?Durch einen Zufall habe ich von dem Modell des berufsbegleitenden Studiums erfahren und war von Anfang an begeistert!?

Und so begann er sein Studium 2017 parallel zu seiner Berufstätigkeit bei der EPA GmbH, einem Anbieter von EMV-Produkten sowie Antriebslösungen in Bruchköbel als EMV-Techniker. Seine Aufgaben lagen in der Kundenberatung zum Thema elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), zur Durchführung von EMV-Messungen im Labor und vor Ort zur CE-Konformität sowie zur Entstörung von Maschinen und Anlagen und der EMV-Filterentwicklung für kundenspezifische Projekte.

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit, die von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Bochtler betreut wurde, beschäftigte sich Andreas Fries mit den Ursachen für Lagerschäden an Motoren, hervorgerufen durch hochfrequente Differenzströme sowie deren Schadensbilder. Mithilfe eines Prüfungsaufbaus beurteilte er eine neu entwickelte Filterserie zum Reduzieren der Differenzströme hinsichtlich ihrer Wirksamkeit.

Seit Februar 2021 ist Andreas Fries als Vertriebsingenieur bei der Firma Doepke Schaltgeräte GmbH aus Norden (Ostfriesland) angestellt. Dort ist er in der Verkaufsförderung Industrie für die Betreuung der industriellen Kunden in Süddeutschland (Bayern und Baden- Württemberg) zuständig. Zu seinen Aufgabengebieten gehören auch Schulungen sowie Messeauftritte rund um die Themen Ableitstrom und Differenzstrommonitoring.

Das zfh ? Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund unterstützt die Technische Hochschule Aschaffenburg bei der Durchführung des berufsbegleitenden Studiengangs Elektro- und Informationstechnik. Weitere Informationen finden Interessierte unter:

www.th-ab.de/berufsbegleitend, www.studieren-in-ab.de/eit-berufsbegleitend und www.zfh.de/bachelor/elektrotechnik.

Online-Anmeldungen sind bis 15. August an der TH AB unter www.th-ab./bewerben möglich.

Das zfh ? Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund bildet gemeinsam mit 21 staatlichen Hochschulen den zfh-Hochschulverbund. Das zfh ist eine wissenschaftliche Institution des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz und basiert auf einem 1998 ratifizierten Staatsvertrag der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland. Neben den 15 Hochschulen dieser drei Bundesländer haben sich weitere Hochschulen aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein dem Verbund angeschlossen. Das erfahrene Team des zfh fördert und unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 100 berufsbegleitenden Fernstudienangeboten in betriebswirtschaftlichen, technischen/naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen ist der zfh-Verbund bundesweit größter Anbieter von Fernstudiengängen an Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle zfh-Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen ACQUIN, AHPGS, ASIIN, AQAS, FIBAA bzw. ZEvA zertifiziert und somit international anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat. Derzeit sind über 6.520 Fernstudierende an den Hochschulen des zfh-Verbunds eingeschrieben.

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