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Accenture-Studie: Wer Cyber-Kriminellen zuvor kommt, steigert IT-Sicherheit um mehr als 50 Prozent

Unternehmem, die Cyber-Kriminellen mit
vorauschauenden Initiativen zur Früherkennung das Handwerk legen,
noch bevor diese überhaupt zur Tat schreiten können, verbessern die
IT-Sicherheit massiv. Dies belegt eine auf der Hannover Messe
vorgestellte Studie, für die der Managementberatungs-, Technologie-
und Oursourcing-Dientsleister Accenture gemeinsam mit dem Ponemon
Institute 237 Unternehmen weltweit befragt hat. Wer es in Fragen der
Cyber-Sicherheit dank unternehmensübergreifender
Früherkennnungsstrategien erst gar nicht zu Angriffen kommen lässt,
konnte seinen Security Effectiveness Score (SES) im vergangenen Jahr
um mehr als die Hälfte (53 Prozent) verbessern. Rein reaktiv
agierende Firmen dagegen steigerten sich nur um zwei Prozent. Dem
Security Effectiveness Score (SES) des Ponemon Institutes liegen
insgesamt 48 Sicherheits-Features und -Praktiken zugrunde.

In der Studie „The Cyber Security Leap: From Laggard to Leader“
wurden zwei Idealtypen identifiziert: „Leapfrogs“ (deutsch:
Vorreiter) versus „Laggards“ (deutsch: Nachzügler). So stimmen die
sogenannten Leapfrogs ihre Security-Ziele auf die Unternehmensziele
ab. Sie konzentrieren sich auf Innovationen im Bereich Sicherheit und
managen potenzielle Cybersecurity-Risiken proaktiv. Anders die
Laggards: Sie zählen auf herkömmliche Prävention und Compliance.

Damit senkten Leapfrog-Unternehmen die Gefahr von Daten-Pannen um
36 Prozent. Die passiven Firmen bleiben mit nur fünf Prozent deutlich
dahinter zurück.

Accenture identifiziert drei Themenfelder, die die höhere
Effektivität der Leapfrogs verdeutlichen:

Strategie: Auch in Fragen der IT-Security zeigen sich erfolgreiche
Unternehmen innovativ. 62 Prozent der Leapfrogs lagern Kernaufgaben
der Sicherheit aus. Dadurch verschaffen sie sich Zugang zu neuesten
Technologien und Ressourcen. Zudem profitieren sie vom
Erfahrungsschatz der Partnerfirmen.

Technologie: Leapfrogs nutzen die Vorteile der Digitalisierung und
disruptiver Technologien. Sie erfassen, wie ihre Business-User damit
umgehen und bringen ihre Security-Fertigkeiten auf den neuesten
Stand.

Governance: Beim Alignment von Business und Sicherheit belassen es
Leapfrogs nicht. Sie messen ihre Governance. Das erfordert eine
starke CISO-Rolle (Chief Information Security Officer), die
unmittelbar in den Vorstand eingebunden ist und direkt mit dem CEO
kommuniziert. 71 Prozent der Vorreiter-Firmen haben eine solche
Funktion etabliert.

„Der Schutz eines Unternehmens erfordert dynamische und
strategische Aktivitäten“, sagte Bodo Körber, Geschäftsführer bei
Accenture Digital, bei der Vorstellung der Studie auf der Hannover
Messe. „Sicherheit muss sowohl proaktiv als auch adaptiv gemessen
werden. Schließlich sollen Kunden, Partner und Lieferanten integriert
werden, Risiken aber draußen bleiben. Wir unterstützen Unternehmen
beim Aufbau wirksamer Cyber-Sicherheit auf Basis intelligenter,
daten-getriebener Entscheidungen.“

Larry Ponemon, CEO des Ponemon Institute, sagt: „Unternehmen, die
sich effektiver vor Cyber-Kriminalität schützen wollen, profitieren
von den Erfahrungswerten der in der Studie identifizierten Vorreiter.
Sie sollten in der Chefetage ansetzen, um die Bedeutung von
Sicherheit zu untermauern, und gezielte Maßnahmen an alle Mitarbeiter
kommunizieren. Wenn jeder Einzelne die Verantwortung für bestimmte
Security-Ziele übernimmt, brechen –Sicherheits-Silos– innerhalb des
Unternehmens auf.“

Über die Studie:

Die Studie „The Cyber Security Leap: From Laggard to Leader“
arbeitet mit dem Security Effectiveness Score (SES), den das Ponemon
Institute aufgrund seiner jährlichen „Encryption Trends“-Survey
entwickelt. Der SES umfasst 48 Security Features und -Praktiken.
Basis sind Angaben von 237 Unternehmen aus verschiedenen Branchen
weltweit.

Über Accenture:

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-,
Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit rund 323.000
Mitarbeitern, die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind. Als
Partner für große Business-Transformationen bringt das Unternehmen
umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen
und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten
Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine
partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Kunden ein. Accenture
erwirtschaftete im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2014) einen
Nettoumsatz von 30 Mrd. US-Dollar. Die Internetadresse lautet
www.accenture.de.

Pressekontakt:
Christoph Weissthaner
Accenture
Campus Kronberg 1
61476 Kronberg im Taunus
www.accenture.de
Tel.: (06173) 94 68997
E-Mail: c.weissthaner@accenture.com

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