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Änderung im globalen Konsumverhalten erhöht Anpassungsdruck auf Unternehmen

Die Zahl der Menschen, die über ein mittleres Einkommen verfügen,
wird in den nächsten Jahren rasant ansteigen: Verdienen bislang nur
gut eine Milliarde Menschen zehn bis 20 US-Dollar pro Tag, werden es
2020 bereits 3,2 Milliarden und zehn Jahre später sogar 4,9
Milliarden sein. Ein erheblicher Anteil der global verfügbaren
Kaufkraft wird demnach auf Konsumenten mit mittleren Einkommen
entfallen, wobei die Mehrheit in Asien lebt. Dies ist das Ergebnis
der Studie „The Future of Consumer Demand“ der HSBC.

Aber nicht nur die weltweite Zahl der Konsumenten wächst rapide,
auch das globale Kaufverhalten der Verbraucher durchläuft einen
Wandel. Die Studie, die von der Unternehmensberatung Trajectory im
Auftrag von HSBC erstellt wurde, identifiziert drei weitere globale
Trends, auf die sich international tätige Unternehmen rechtzeitig
einstellen sollten: den wachsenden Anteil weiblicher Konsumenten, die
Digitalisierung des Konsums und die größer werdenden Unterschiede
zwischen den Generationen im Konsumverhalten. Alle Trends haben
bereits vor einigen Jahren begonnen, werden aber bis 2020 eine
Tragweite entfalten, die das Konsumverhalten und damit den Handel
weltweit maßgeblich beeinflussen werden.

Der zweite wesentliche Trend ist die wachsende Wirtschaftskraft
der weiblichen Weltbevölkerung. Sie ist teils getrieben durch den
globalen Anstieg der Frauenerwerbsquote, teils durch die verbesserte
Ausbildung und deshalb soziale Umverteilung der Arbeit. Das Einkommen
der Frauen wird von 12 Billionen US-Dollar 2010 auf 18 Billionen
US-Dollar 2018 steigen. Die Anforderungen von Frauen und Männern
unterscheiden sich laut Studie nur unwesentlich. Unternehmen sollten
daher auf eine geschlechtsspezifische Stereotypisierung ihrer
Produkte verzichten, sondern vielmehr auf die Bedürfnisse arbeitender
Frauen mit wenig Zeit reagieren.

Die Fortschritte in der Digitalisierung haben die Möglichkeiten
für Konsumenten, Waren und Dienstleistungen auszusuchen und zu
bezahlen, revolutioniert. Die rasante Verbreitung der Technologie
wirkt sich zunehmend auf das Kaufverhalten der Menschen aus, sowohl
in Industrie- als auch in Schwellenländern. Im Jahr 2020 werden 6,1
Milliarden Menschen ein Smartphone für ihren Einkauf nutzen. Dieser
Trend wird noch verstärkt, je mehr die Nachfrage von digital-affinen
Generation Z bestimmt wird (Digital Natives). Laut Studie nutzen die
Konsumenten die gestiegene Transparenz zudem, gemäß ihren Werten
einzukaufen. So sinkt der Anteil der Verbraucher, der durch
Statusdenken motiviert ist. Die Bedeutung von Marken mit ethischen
Werten liegt deutlich höher, vor allem in Schwellenländern.

Der vierte Trend besteht in dem sich zunehmend unterscheidenden
Konsumverhalten der verschiedenen Generationen. Heute sind mehr als
900 Millionen Menschen 60 Jahre oder älter. Bis 2050 werden es zwei
Milliarden sein. Bereits 2020 wird es erstmals in der Geschichte mehr
über 60-Jährige geben als unter Fünfjährige. Vor allem in
entwickelten Volkswirtschaften werden die Menschen über 60 einen
steigenden Anteil der Nachfrage ausmachen.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Studie „The Future of
Consumer Demand“ und dem Länderreport für Deutschland. Auf Anfrage
stellen wir Ihnen auch die Länderreports von Australien, China,
Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Indien, Japan, Kanada,
Malaysia, Mexiko, Polen, Singapur, Südkorea, den USA und den
Vereinigten Arabischen Emiraten zur Verfügung. Hinweise zur Methodik
der Studie entnehmen Sie bitte dem Abbinder oder der Studie selbst.

Zur Methodik der Studie:

Die Studie „The Future of Consumer Demand“ wurde von der
Unternehmensberatung Trajectory im Auftrag der HSBC verfasst. Sie
verwendet Konsumentendaten aus der Umfrage „Trajectory Global
Foresight“, die Trajectory seit 2011 jedes Jahr durchführt. Die
letzte Umfrage wurde 2015 durchgeführt. In der Zeit wurden mehr als
90.000 Konsumenten befragt. In der Umfrage wurden die folgenden
Länder untersucht: Australien, China, Frankreich, Großbritannien,
Hongkong, Indien, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Polen, Singapur,
Südkorea, USA und die Vereinigten Arabischen Emirate. Trajectory hat
darüber hinaus führende Experten befragt. Eine Liste der befragten
Experten finden Sie auf Seite 16 der Studie.

Zu HSBC Trinkaus & Burkhardt AG:

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ist eine führende kundenorientierte
Geschäftsbank mit mehr als 230 Jahren Erfahrung und Teil der weltweit
operierenden HSBC-Gruppe. Mit über 2.800 Mitarbeitern ist die Bank
neben der Zentrale in Düsseldorf an zwölf Standorten in Deutschland
präsent. Zugleich ist Deutschland einer der wichtigsten
Wachstumsmärkte für die HSBC-Gruppe. Die besondere Stärke der HSBC
Trinkaus & Burkhardt AG liegt in der umfassenden Betreuung ihrer
Kunden, der detaillierten Kenntnis der internationalen Märkte,
insbesondere der Growth Markets, sowie ihrer globalen Vernetzung mit
direktem Zugang zu den Märkten der Zukunft. Bei einer Bilanzsumme von
25,2 Mrd. Euro und 228,6 Mrd. Euro Funds under Management and
Administration verfügt die Bank als Teil der HSBC-Gruppe mit „AA-
(Stable)“ über das beste Fitch-Rating einer privaten Geschäftsbank in
Deutschland. Die Kernzielgruppen bilden Firmenkunden, institutionelle
Kunden und vermögende Privatkunden. (Alle Angaben zum 30. Juni 2016)

Pressekontakt:
Dr. Christine Helbig
HSBC Deutschland
Telefon +49 211 910-1741
christine.helbig@hsbc.de

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