
Der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Montag von seiner Partei im Sauerland freundlich empfangen worden. In Zeiten wie diesen ist das eine Nachricht. Allerdings keine gute. Das freundliche Händeschütteln, das die Fernsehkameras beim Beginn des länger geplanten Termins eingefangen haben, ist nach den Querelen der vergangenen Tage das absolute Minimum, um dem angeschlagenen Parteivorsitzenden etwas Luft zu verschaffen. Denn angeschlagen ist Merz, auch wenn das offiziell selbstverständlich geleugnet wird. Den seit Tagen diskutierten Kanzlertausch wird es nicht geben. Das war von Anfang an klar. Die Diskussion darüber, die er durch seine unbedachte Reaktion darauf auch noch anfachte, hat dem Regierungschef aber auch so schon genügend geschadet. Nach der vergangenen Woche ist endgültig klar, dass Merz in der eigenen Partei zunehmend isoliert ist.
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