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Aserbaidschan warnt internationale Gemeinschaft: „Bergkarabach ist nicht die Krim“

Während die Krise in der Krim weiter anhält, hat Aserbaidschan die
internationale Gemeinschaft davor gewarnt, die Gebietskrise in
Bergkarabach und den umliegenden Regionen mit den gleichen Kriterien
wie die für die Ukraine zu bewerten.

Der Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung EuroNest und
Mitglied der aserbaidschanischen Delegation der PACE, Elkhan
Suleymanov, erklärte, dass die Ukraine und Aserbaidschan einen
entscheidenden rechtlichen Aspekt teilen: Sie haben beide unter
Verletzungen ihrer territorialen Integrität unter dem internationalem
Gesetz gelitten.

„Letzten Monat hat Aserbaidschan bei den Vereinten Nationen für
die Resolution gestimmt, mit der die territoriale Integrität der
Ukraine bestätigt wird,“ hatte er am Montag erklärt.

„Seitdem haben wir darum gebeten, dass die gleichen Prinzipien
auch auf unsere besetzten Gebiete aktiv angewandt werden,“ fügte er
hinzu und merkte an, dass Armenien seit 2 Jahrzehnten mehr als 20
Prozent des aserbaidschanischen Gebiets besetzt hält.

Doch hier, fügte Suleymanov hinzu, hörten die Ähnlichkeiten auf.
Und er hat die internationale Gemeinschaft vor dem Abschluss damit
gewarnt, dass die Krim und auch Bergkarabach auf Grundlage des
Prinzips der Selbstbestimmung beurteilt werden sollten.

„Auf der Krim haben alle ethnischen Gruppen, unter anderem Russen,
Ukrainer und Krimtartaren am jüngsten Referendum teilgenommen,“
erklärte er. „Doch alle zukünftigen Abstimmungen unter dem Deckmantel
einer Volksabstimmung in Bergkarabach würde nur die Armenier in den
besetzten Gebieten betreffen. Da Aserbaidschaner ethnischen
Säuberungen und Zwangsmigrationen unterlagen, stellen Armenier die
einzige ethnische Gruppe im heutigen Bergkarabach dar.“

Suleymanov merkte an, dass die durch die armenische Invasion
vertriebenen eine Million Aserbaidschaner daher um ihr
Abstimmungsrecht beim Referendum gebracht würden.

Darüber hinaus wies er die internationale Gemeinschaft darauf hin,
dass „laut des internationalen Rechts, das Recht auf Selbstbestimmung
nicht auf Menschen angewandt wird, die einen Krieg riskieren und
gewalttätige Massnahmen, Massaker und Genozid an anderen Nationen
verüben und die gewaltsame Teilung eines Landes kann nicht als
rechtmässig angesehen werden.“

Mit so viel globaler Aufmerksamkeit für die Krim nach Jahren der
Gleichgültigkeit erklärt Aserbaidschan, es sei ebenfalls Zeit dafür,
die Besetzung des südlichen Kaukasus weiterhin als einen –vergessenen
Konflikt– zu ignorieren.“

Angesichts des 18 Milliarden $ schweren Rettungspakets für die
belagerte Ukraine erklärte Suleymanov, dass die armenische Besetzung
sein Land zwar 431 Milliarden $ gekostet hat, doch der moralische
Schaden bleibt „nicht bezifferbar“.

Pressekontakt:
Kontaktieren Sie für weitere Informationen bitte Tim Stott,
timjstott@timjstott.com, +4916099070189

Weitere Informationen unter:
http://


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