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Azubis in Sachsen werden kostbarer

Von Oktober 2016 bis März 2017 haben in Sachsen insgesamt rund 16.500 Jugendliche mit Unterstützung der Berufsberatung einen Ausbildungsplatz gesucht. Im gleichen Zeitraum haben die sächsischen Unternehmen über 17.200 Berufsausbildungsstellen gemeldet.  
Von den bisher gemeldeten Ausbildungsstellen sind noch etwa 12.100 zu besetzen. Damit stehen die Chancen für die 11.000 Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, recht gut.  
?Der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte verschärft sich weiter. Aktuell fehlen rechnerisch über 1.000 junge Menschen, um die über 12.000 freien Lehrstellen besetzen zu können. Der Trend zu höherwertigen Abschlüssen und die höhere Studierneigung fischen dem Ausbildungsmarkt zunehmend mehr junge Menschen ab. Das können wir uns mit dem Blick auf die steigenden Fachkräftebedarfe nicht leisten. Die duale Ausbildung ist die Quelle für Fachkräfte. Auf diese neue Situation müssen sich Betriebe einstellen. Sie sollten für ihren Betrieb und die Ausbildung werben und auch neue Wege in der Bewerbergewinnung gehen. Dabei empfehle ich, den Focus noch mehr als bisher auf Stärken und Talente der Bewerber zu richten. Die jungen Menschen hingegen sind gefordert, ihre Stärken, Fähigkeiten und Talente gegenüber den Betrieben besser zu präsentieren. Tugenden wie Belastbarkeit, Höflichkeit, Teamfähigkeit, Lernbereitschaft, Fleiß und Pünktlichkeit sind auch heute noch besonders wichtig. Jeder Jugendliche, der noch keine Ausbildung hat, sollte seinen Berufsberater bei der Suche nach einer Ausbildung einbinden?, sagte Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA).  
Gemeldete Ausbildungsbewerber: 16.480
Ausbildungsbewerber im Vorjahresvergleich: +92 oder + 0,6 Prozent
Gemeldete Berufsausbildungsstellen: 17.187
Berufsausbildungsstellen Vorjahresvergleich: +753 oder + 4,6 Prozent  
Von Oktober 2016 bis März 2017 haben sich insgesamt 16.480 Mädchen und Jungen in den Agenturen für Arbeit gemeldet und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz beraten lassen. Das sind 92 oder 0,6 Prozent mehr als im letzten Jahr. Im gleichen Zeitraum wurden den sächsischen Arbeitsagenturen 17.187 Ausbildungsstellen gemeldet. Das sind 753  oder 4,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.  
Aktuell sind noch 11.022 Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dem gegenüber stehen 12.117 freie Ausbildungsstellen. Damit gibt es rein rechnerisch für jeden Bewerber mindestens eine freie Ausbildungsstelle.  
Für die sächsischen Schüler stehen die Chancen auf eine Berufsausbildung recht gut. Jedoch zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre, dass es für die Ausbildungsbewerber nicht immer leicht ist, sich für den richtigen Beruf zu entscheiden. Hier hilft die Berufsberatung der Arbeitsagenturen. Die Berufsberater kennen den regionalen Arbeitsmarkt, aktuelle Trends, Berufe und deren Zukunftschancen. Das, kombiniert mit den Talenten und Interessen der Jugendlichen, bildet eine gute Grundlage bei der Berufswahl.  
Die Wunschberufe der Jugendlichen sind seit vielen Jahren unverändert. So entscheiden sich viele junge Menschen für eine Ausbildung zum Verkäufer, Einzelhandelskaufmann, Kfz-Mechatroniker, Kaufmann für Bürokommunikation oder Fachlagerist. Auf den ersten zehn Plätzen der Wunschberufe befinden sich weiterhin der Verwaltungsfachangestellte, Mechatroniker, Koch, Industriekaufmann und der Fachinformatiker. Auffällig ist, dass sich jeder dritte Jugendliche für einen dieser Wunschberufe entschieden hat. Damit haben sich nur 64 Prozent (10.547 Jugendliche) auf einen anderen, der insgesamt 350 Ausbildungsberufe festgelegt.  
Und auch in anderen Berufen gibt es sehr gute Chancen auf einen Lehrvertrag. So stehen zum Beispiel für die Berufe Fleischereifachverkäufer, Verfahrensmechaniker, Fachkraft Lebensmitteltechnik, Dachdecker und den Verfahrensmechaniker mehr als zehn freie Lehrstellen pro Bewerber gegenüber.  
Deshalb sollten Jugendliche zu ihrem Wunschberuf auch Alternativen entwickeln. Oft liegt der Schlüssel für einen erfolgreichen Berufseinstieg direkt vor der Tür, zum Beispiel hinter einer ungewohnten Berufsbezeichnung oder in einem kleinen oder weniger bekannten Betrieb.  
Bei der Berufsberatung vor Ort gibt es für Jugendliche Hilfe und Unterstützung rund um das Thema Ausbildung und Beruf. Über die Hotline der Bundesagentur für Arbeit können die Jugendlichen einen Termin mit ihrem Berufsberater vereinbaren ? auch in Begleitung ihrer Eltern.  
Für Unternehmer stehen die Mitarbeiter des gemeinsamen Arbeitgeberservices der Bundesagentur für Arbeit für Fragen rund um das Thema Ausbildungsstellen und Fördermöglichkeiten sehr gerne zur Verfügung.  
Weitere Informationen finden Sie unter www.dasbringtmichweiter.de oder unter der gebührenfreien Hotline 0800 4 5555 00 für Jugendliche und 0800 4 5555 20 für Arbeitgeber.  

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