Bald Negativzinsen für Bankkunden

Das Arbeitspapier, dass der Internationale Währungsfond vor kurzem herausgegeben hat, behandelt auf 31 Seiten die Frage behandelt, wie man Sparer in zukünftigen Wirtschaftskrisen davon abhalten kann, ihr Bankvermögen von den Banken abzuheben. Dazu gibt es verschiedene vorgestellte Ansätze, die hierzulande kritisch diskutiert werden. Unter anderem wurde vorgeschlagen, einen Strafzins in Höhe von 3 % auf das Geldabheben zu erheben. Manche Bankkunden bezeichnen dieses geplante Vorgehen als Abzocke.

Diese Maßnahme entspringt einem Problem, dass sich die westlichen Notenbanken selber zu zuschreiben haben: Obwohl die wirtschaftliche Lage es zulassen würde, sind die Leitzinsen dauerhaft auf dem niedrigsten Stand der Geschichte, die Europäische Zentralbank hält den Zins immer noch bei 0 %. Dies könnte bei der nächsten Wirtschaftskrise zum Problem werden, da die Zinsen nicht weiter gesenkt werden können.

In diesem Fall könnten Negativzinsen dazu führen, dass Personen ihr Sparvermögen schneller ausgeben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Man kann an dieser Stelle, wie es auch überall sonst viele Personen tun, kritisieren, dass der einzelne Bürger über sein Sparvermögen ausgleichen soll, was die internationalen Währungshäuser falsch gemacht haben. „Wenn die Notenbanken ihre Geldpolitik nicht bald an die wirtschaftliche Lage anpassen, wird die nächste Krise umso verheerender werden.“, sage Nemina Ganibegovic kürzlich bei einem Workshop.

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