Bei Zahlungsunfähigkeit nicht den Kopf in den Sand stecken

Gute Zeiten und schlechte Zeiten regieren den Alltag einiger Unternehmer, denn nie war die wirtschaftliche Lage angespannter als Heute. Viele Unternehmer müssen hart arbeiten oder sogar regelrecht kämpfen, um zu überleben. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. In erster Linie ist es die Konkurrenz, die zunehmend stärker wird und jedem Unternehmer ein Stückchen mehr Luft zum atmen nimmt. Zudem halten die Kunden ihr Geld zusammen, denn das Auskommen mit dem Einkommen gestaltet sich schwierig, der Gürtel wird enger geschnallt. Diese Einstellung bekommt auch der Handel deutlich zu spüren, Umsatzeinbußen sind die Folge. Einigen Unternehmen geht es ganz schön an den Kragen, denn heute liegt das Geld nicht mehr einfach so auf der Straße. Der Wirtschaft geht es längst nicht mehr gut, die rosigen Zeiten sind vorbei.

Wenn die Luft zum atmen immer dünner wird

Das Resultat ist bitter, wenn die Luft zum atmen nicht mehr ausreicht und auch lukrative Sale Angebote oder Personalkosten Einsparungen nicht mehr ausreichen, um die Fixkosten zu decken. Wenn die Umsatzzahlen rapide abnehmen und die roten Zahlen sich negativ auf die Unternehmensstrukuren auswirken, sollten bei jedem Unternehmer die Alarmglocken läuten. „Wird schon wieder“ oder „Abwarten“ sind hier falsche Einstellungen, um professionell zu agieren. Bahnt sich eine wirtschaftliche Schieflage an, ist es in vielen Fällen schon oft zu spät. In kurzer Zeit ist nämlich das Eigenkapital aufgebraucht und die Unternehmensrendite sinkt schneller als erwartet. Jetzt muss jeder Unternehmer handeln, um vor einer drohenden Insolvenz zu bewahren. Professionelle Hilfe oder sich bei Zahlungsunfähigkeit beraten zu lassen, hat oberste Priorität, um diese fatalen Folgen zu umgehen.

Das sinkende Schiff geht nicht so schnell unter

Durch kompetente Beratungen kann das sinkende Schiff noch gerettet oder eine Insolvenz vermieden werden. Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an, um die roten Zahlen wieder in schwarze zu verwandeln. Ohne professionelle Hilfe geht es leider nicht, gefährliches Halbwissen kann zum völligen Genickbruch führen. Wer gegen den Strom schwimmt, verbraucht nur unnötig Energie und gelangt nie an die Quelle. Finanzielle Engpässe sind kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Unternehmensinsolvenzen können abgewendet werden, wenn die ersten, signifikanten Anzeichen für eine existenzbedrohende Krise rechtzeitig wahrgenommen werden. Deshalb ist es wichtig, sich bei Zahlungsunfähigkeit beraten zu lassen. Es gibt einige Möglichkeiten, eine überschuldete GmbH durch weitere Gesellschafter zu retten. Allerdings wird in diesen Fällen ein Großteil der unternehmerischen Unabhängigkeit an die jeweiligen Investoren abgetreten.

Das persönliche Gespräch ist wichtig

Gläubiger, die noch Gelder erwarten, werden oft ungnädig, aber nur dann, wenn das persönliche Gespräch nicht erfolgt. Einige Gläubiger lassen sich, nach einem Gespräch mit dem Insolvenzberater, auf eine Teilzahlung oder einen Forderungsverzicht ein. Oft sind es bis zu 50%, die hier die eigentliche Forderung ausmachen. Auch eine Stundung kann einen Unternehmen retten, um finanziellen Spielraum zu schaffen. Zum Glück gibt es mittlerweile viele professionelle Dienstleister, die sich mit diesem Thema befassen und durch durchdachte Konzepte die eine oder andere Insolvenz abgewendet haben. Es ist nie zu spät professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn in vielen Fällen ist es nicht nur das Unternehmen, welches leidet, sondern auch der familiäre Zusammenhalt, der ebenfalls oder zwangsläufig in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Lebensqualität nimmt ab und ruiniert nicht nur die eigene Psyche. Ohne fremde Hilfe ist ein Entkommen aus diesem Teufelskreis unmöglich, denn nicht immer bedeutet Rückschritt automatisch Stillstand.

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