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Bilanzpressekonferenz der R+V Versicherung AG / R+V setzt 2013 Wachstumskurs fort und erweist sich nach Unwetterschäden als leistungsstark und serviceorientiert

– R+V wächst in der Erstversicherung doppelt so stark wie der
Markt
– Kundenbestand um 123.000 und Vertragsbestand um 518.000
gesteigert
– Leben/Pension: Rekord-Neugeschäft bringt Marktanteilsgewinne,
breite Produktbasis und klassisches Garantiemodell sichern
solides Wachstum
– Schaden-/Unfall: Hauptsparte Kfz über Markt gewachsen, rund 500
Millionen Euro für Elementarschäden aufgewendet
– Sinkende Kostenquoten in der Personen- und Kompositversicherung
– Gutes Konzernergebnis trotz Elementarschadenbelastung
– In Deutschland rund 500 neue Arbeitsplätze geschaffen

„2013 ist R+V im inländischen Erstversicherungsgeschäft wieder
nachhaltig und doppelt so stark wie der Markt gewachsen. Außerdem
haben wir angesichts der extremen Naturereignisse unsere Qualitäten
als leistungsstarker Serviceversicherer durch schnelle und
unbürokratische Hilfe unter Beweis gestellt“, fasst Dr. Friedrich
Caspers, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG, das
zurückliegende Geschäftsjahr anlässlich der Bilanzpressekonferenz in
Wiesbaden zusammen. R+V hat 2013 den Kundenbestand um 123.000 und den
Vertragsbestand um 518.000 ausgeweitet. Darüber hinaus sind die
Kostenquoten in allen Bereichen gesunken. „Insgesamt haben wir das
Geschäftsjahr mit einem guten Konzernergebnis abge-schlossen, das
allerdings unter dem exzellenten Vorjahresergebnis lag. Die außer-
ordentlichen Elementarschäden haben hier natürlich deutliche Spuren
hinterlassen“, erläutert Dr. Caspers.

Zu dem insgesamt erfolgreichen Geschäftsjahr haben wieder
verschiedene Faktoren beigetragen: R+V ist ein Unternehmen mit hoher
Finanzkraft, das seine Garantien langfristig erfüllen kann, wie auch
Ratings immer wieder bestätigen. Die breite Palette an Produkten ist
genau auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt. „Ein wichtiger
Erfolgsgarant ist und bleibt die traditionell enge Zusammenarbeit mit
den Volksbanken und Raiffeisenbanken in der genossenschaftlichen
FinanzGruppe, dem erfolgreichsten Allfinanzverbund Deutschlands“,
betont der R+V-Chef. Das genossenschaftliche Allfinanzkonzept hat
sich gerade vor dem Hintergrund des schwierigen Umfelds der letzten
Jahre als krisenfest, tragfähig und zukunftsorientiert erwiesen.

Dank des weiteren nachhaltigen Wachstums hat R+V 2013 gegen den
Markttrend bei verbesserten Kostensätzen wieder neue Arbeitsplätze
geschaffen und beschäftigt jetzt in Deutschland 14.324 Mitarbeiter,
495 mehr als im Vorjahr.

Konzernergebnis 2013

Überdurchschnittliches Beitragswachstum – Konzernergebnis wegen
Schadenbelastung aus Naturereignissen unter Vorjahr

Die gebuchten Beitragseinnahmen im R+V Konzern stiegen gegenüber
dem Vorjahr um 7,4 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro und überschritten
damit erstmals die 12-Milliarden-Euro-Grenze. Die gesamte R+V Gruppe
erzielte Beitragseinnahmen in Höhe von 13,1 Milliarden Euro (+7,1%).
Die inländischen Erstversicherer der R+V Gruppe kamen 2013 auf 11,3
Milliarden Euro, ein Plus von 6,3 Prozent gegenüber 2012. Sie wuchsen
damit doppelt so stark wie der Markt.

Der im R+V Konzern verwaltete Kapitalanlagenbestand erhöhte sich
2013 auf 71,7 Milliarden Euro (2012: 68,1 Milliarden Euro). Die
Kapitalanlagen waren 2013 bewährt ausgewogen und sicher investiert:
Zu rund 80 Prozent handelt es sich um Zinsträger, der Aktienanteil
erhöhte sich leicht auf 5,8 Prozent. Die auf 8,7 Prozent gestiegenen
Anlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
spiegeln das wachsende Geschäft mit fondsgebundenen
Lebensversicherungen und in der betrieblichen Altersversorgung wider.
Trotz der außerordentlich hohen Elementar-Schadenaufwendungen von
über 500 Millionen Euro verblieb ein gutes Konzernergebnis vor
Steuern in Höhe von 309 Millionen Euro (2012: 491 Millionen Euro).
„Damit können wir angesichts der besonderen Schadenbelastungen
absolut zufrieden sein“, stellt Dr. Caspers fest.

Geschäftsbereich Personenversicherung

Rekord-Neugeschäft von über 3 Milliarden Euro – R+V gewinnt
Marktanteile – Sicherheit und lebenslange Vorsorge für Kunden im
Fokus

Mit 3,2 Milliarden Euro erreichte das gesamte Neugeschäft der R+V
Lebens- und Pensionsversicherer 2013 einen neuen Rekordwert.
Gegenüber 2012 legten sie nochmals deutlich um 10,4 Prozent zu. Beim
Neugeschäft erhöhte R+V damit ihren Marktanteil weiter auf 10,2
Prozent. „Das wachsende Neugeschäft belegt, dass es den Kunden bei
ihrer privaten Altersvorsorge vor allem um Sicherheit und lebenslange
Vorsorge geht. R+V steht auch weiterhin zu langfristigen
Garantieprodukten und bekennt sich klar zu lebenslangen Garantien“,
bekräftigt Dr. Caspers. Trotz niedriger Zinsen und der damit
verbundenen öffentlichen Diskussion zur Zukunftsfähigkeit der
Lebensversicherung ist diese weiterhin die wichtigste Form der
Altersvorsorge. „Keine andere Vorsorgeform bietet neben einer
sicheren, lebenslangen Absicherung eine so attraktive Verzinsung. Die
Gesamtverzinsung bei R+V ist im Marktvergleich attraktiv und liegt
bei 3,9 Prozent“, stellt Dr. Caspers fest.

Der Konzern-Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung
erzielte im Geschäftsjahr 2013 insgesamt gebuchte Beitragseinnahmen
von 6,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,2 Milliarden Euro). Das bedeutet
eine deutliche Steigerung von 12,3 Prozent. Im Inland erhöhten sich
die Beiträge der R+V Lebens- und Pensionsversicherer um 7,8 Prozent –
und damit fast doppelt so stark wie der Markt. Über 5,9 Millionen
Verträge hatten sie zum Jahresende 2013 im Bestand, ein leichter
Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Seit Jahren deutlich unter
Branchenniveau liegt die Verwaltungskostenquote, die 2013 gegenüber
dem Vorjahr weiter auf 1,5 Prozent gesunken ist.

Mit breitem Produktangebot langfristig stabil aufgestellt

Mit einem Gesamtbeitrag von 3,2 Milliarden Euro war die klassische
private Vorsorge 2013 erneut das bedeutendste Geschäftsfeld. Um über
50 Prozent auf 670 Millionen Euro haben die Beiträge bei den
fondsgebundenen Produkten zugelegt. Mit 840 Millionen Euro trug die
innovative IndexInvest-Produktreihe zum gesamten Beitragsvolumen bei.

In der betrieblichen Altersversorgung beliefen sich die gebuchten
Bruttobeiträge 2013 auf 1,4 Milliarden Euro. R+V gehört zu den
führenden Anbietern von Branchenversorgungswerken am deutschen Markt
und baut ihr Engagement hier kontinuierlich weiter aus. Mit ihrem
Angebot für die Arbeitnehmer der chemischen Industrie ist R+V
Marktführer. Darüber hinaus bietet R+V weitere erfolgreiche
Branchenlösungen wie die MetallRente und die ApothekenRente.

„Die betriebliche Altersversorgung spielt traditionell eine
wichtige Rolle in der Alterssicherung, vor allem in größeren
Unternehmen. Damit sie auch Arbeitnehmern in kleinen und
mittelständischen Betrieben in weitaus stärkerem Maße als bisher
zugänglich wird, würden wir ausdrücklich die schnelle Einführung
eines freiwilligen Opting-out-Modells begrüßen“, betont Dr. Caspers.

Top-Ratings bescheinigen den R+V Lebens- und Pensionsversicherern
regelmäßig eine starke Finanzkraft und Marktstellung, die
R+V-Produkte erhalten für ihre Qualität und Sicherheit in Ratings
immer wieder Bestnoten. „Unsere guten Beitragszuwächse zeigen, dass
wir mit unserer nachhaltig breiten Produktpalette im Bereich der
Personenversicherung hervorragend aufgestellt sind“, stellt der
R+V-Vorstandsvorsitzende fest. Durch die weitere Erhöhung der
Zinszusatzreserve um 174 Millionen Euro auf nunmehr 446 Millionen
Euro hat die R+V Lebensversicherung AG weitere Vorsorge dafür
getroffen, dass sie die Garantien für ihre Bestandsverträge trotz
niedriger Zinsen langfristig erfüllen kann. Die Eigenmittelquote der
R+V Lebensversicherung AG liegt bei 172 Prozent.

„Zum künftigen Umgang mit den Bewertungsreserven ist unsere
Position klar“, macht Dr. Caspers deutlich. „Die Bewertungsreserven
müssen allen Versicherten zur Verfügung stehen. Wir begrüßen deshalb,
dass das Bundesfinanzministerium plant, die derzeitige Regelung zu
ändern. Um auslaufende Verträge hälftig an den Bewertungsreserven zu
beteiligen, müssen Versicherer gut verzinste Papiere aus dem Bestand
veräußern. Diese stehen dann der verbleibenden
Versichertengemeinschaft nicht mehr zur Verfügung. Das widerspricht
eklatant einem fairen Interessenausgleich zwischen allen
Versicherten. Insofern geht es bei der angestrebten Änderung der
Regelung zu den Bewertungsreserven um eine reine Gerechtigkeitsfrage
innerhalb des Kollektivs und nicht etwa darum, ob die Versicherer
etwas abbekommen.“

Krankenversicherung wächst deutlich gegen Markttrend

In der Krankenversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeiträge
gegen den stagnierenden Markt erneut zweistellig um 13,5 Prozent auf
einen neuen Höchststand von 394 Millionen Euro (Vorjahr 347 Millionen
Euro). Zuwächse erzielte R+V vor allem bei den Zahnzusatz- und
Pflegezusatzversicherungen. Insbesondere die staatlich geförderte
ergänzende Pflegezusatzversicherung, R+V-Pflege FörderBahr, schneidet
im Marktvergleich hervorragend ab und hat bereits nach wenigen
Monaten einen Marktanteil von neun Prozent erreicht. Die Anzahl der
bei der R+V Kranken versicherten Personen ist im Jahresverlauf um
11,0 Prozent auf rund 696.000 gestiegen. Mit 638.000 entfiel davon
der Großteil auf Zusatzversicherungen. Gegen den Markttrend ist bei
R+V auch die Zahl der Vollversicherten gestiegen (+2,6 Prozent). Mit
einem Bestandszuwachs von 60.000-70.000 Zusatzversicherten weist R+V
jedes Jahr auch im Markt einen der größten absoluten Bestandszuwächse
aus.

Geschäftsbereich Schaden-/Unfallversicherungen

Kfz steigert Beiträge und versicherte Fahrzeuge – über 500
Millionen Euro für Unwetterschäden geleistet

Die gebuchten Beiträge des zweitgrößten deutschen
Schaden-/Unfallversicherers stiegen im Konzern um 3,6 Prozent auf 4,7
Milliarden Euro. Sowohl im Firmenkunden- wie auch im
Privatkundengeschäft konnte R+V die gute Marktposition ausbauen. Der
ganzheitliche Kundenberatungsansatz und die bewährten Bündelprodukte
haben hierzu maßgeblich beigetragen. Besonders positiv entwickelte
sich das Geschäft in Kraftfahrt, Haftpflicht und Banken/Kredit. Ihre
Position als drittgrößter Kfz-Versicherer hat R+V damit deutlich
gefestigt. Die Beitragseinnahmen in der größten Komposit-sparte
Kraftfahrt wuchsen im Inland um 5,9 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.
Auch der Bestand an versicherten Fahrzeugen hat sich im Jahresverlauf
erhöht: Ende 2013 waren 3,8 Millionen Fahrzeuge bei R+V versichert,
104.000 mehr als im Jahr zuvor. In der Haftpflichtversicherung
erhöhten sich die gebuchten Beiträge um 8,2 Prozent auf 518 Mio.
Euro. Der Geschäftsbereich Banken/Kredit profitierte von der
anziehenden Konjunktur und der damit verbundenen gestiegenen
Nachfrage nach Absicherung: Die gebuchten Bruttobeiträge legten um
4,1 Prozent auf 401 Millionen Euro zu. Auch im gewerblichen
Güterkraftverkehr, in der Verkehrshaftungs- und Transportversicherung
hat R+V ihre Marktführerschaft 2013 weiter ausgebaut.

Priorität Kundenservice: Unbürokratische Soforthilfe nach
Unwetterschäden

Rund 145.000 Elementarschäden und ein Gesamtschaden von über 500
Millionen Euro – das war die Bilanz des extremen Schadenjahres 2013
für R+V. Allein die sieben Großereignisse durch Hochwasser, Hagel und
Stürme schlugen mit 470 Millionen Euro zu Buche, der
Rückversicherungsschutz hierfür belief sich auf etwa 250 Millionen
Euro.

Der genossenschaftliche Serviceversicherer koordinierte zentral
den Einsatz von Schadenregulierern, Sachverständigen und
Dienstleistungsgesellschaften, die den betroffenen Kunden so schnell
und unbürokratisch vor Ort helfen konnten, beispielsweise mit über
17.000 Trocknungsgeräten. Aufgrund der extremen
Elementarschadenereignisse erhöhten sich 2013 die gesamten
Versicherungsleistungen (netto) des Ge-schäftsbereichs um 7,0 Prozent
auf rund 3,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,5 Milliarden Euro). Die
außerordentliche Schadenbelastung führte auch dazu, dass die
Schadenquote auf 84,5 Prozent (2012: 75,1 Prozent) anstieg. Die
bereits unterdurchschnittlichen Betriebs- und Verwaltungskostenquoten
konnte R+V 2013 weiter senken.

Geschäftsbereich übernommene Rückversicherung

Das übernommene Rückversicherungsgeschäft verzeichnete nach einem
währungskursbedingten Beitragsrückgang auf 1.138 Millionen Euro
(Vorjahr 1.180 Millionen Euro) ein sehr gutes Ergebnis. Die
Schadenbelastung aus Naturkatastrophen lag 2013 auf einem
durchschnittlichen Niveau.

Erfolgreicher Start 2014 Im 1. Quartal 2014 hat sich das
inländische Erstversicherungsgeschäft gegenüber dem Vorjahr um 8,3
Prozent in allen Geschäftsbereichen erfreulich gesteigert. „Im
weiteren Verlauf des Jahres wollen wir unseren ertragreichen
Wachstumskurs fortsetzen“, so der R+V-Vorstandsvorsitzende mit Blick
auf das laufende Geschäftsjahr. Bedarfsgerechte Produktlösungen und
die bewährte Zusammenarbeit in der genossenschaftlichen FinanzGruppe
bilden dafür die Grundlage.

R+V Versicherung 2013 in Zahlen
| | | | |
|R+V Gruppe (HGB) |2012 |2013 |Veränderung|
| |Mio. |Mio. |in % |
| |Euro |Euro | |
|Gebuchte |12.216 |13.084 | 7,1 |
|Bruttobeiträge | | | |
|davon: | | | |
|Erstversicherungs- | | | |
|geschäft Inland |10.639 |11.314 | 6,3 |
|nach | | | |
|Geschäftsbereichen:| | | |
| | | | |
|Leben/Pension | 5.918 | 6.381 | 7,8 |
|Private | 347 | 394 | 13,5 |
|Krankenversicherung| | | |
|Schaden-/Unfallver-| 4.375 | 4.539 | 3,8 |
|sicherung | | | |
|Mitarbeiter |14.220 |14.721 | 3,5 |
|Gruppe am 31.12. | | | |
|davon Mitarbeiter |13.829 |14.324 | 3,6 |
|Inland | | | |
|R+V Konzern | | | |
|(IFRS) | | | |
|Gebuchte |11.875 |12.753 | 7,4 |
|Bruttobeiträge | | | |
|nach | | | |
|Geschäftsbereichen:| | | |
|Leben/Kranken | 6.162 | 6.921 | 12,3 |
|Schaden-/Unfallver-| 4.533 | 4.694 | 3,6 |
|sicherung | | | |
|übernommene | 1.180 | 1.138 | -3,6 |
|Rückversicherung | | | |
|Versicherungsleis- |12.509 |13.182 | 5,4 |
|tungen (netto) | | | |
|Kapitalanlagen |68.052 |71.730 | 5,4 |
|Ergebnis vor | 491 | 309 |-37,1 |
|Ertragssteuern | | | |
|Eigenkapital | 4.172 | 4.367 | 4,7 |

Die R+V Gruppe umfasst im Wesentlichen die R+V
Konzerngesellschaften sowie die drei Versicherungsvereine R+V
Lebensversicherung a.G., R+V Pensionsversicherung a.G. und Vereinigte
Tierversicherung Gesellschaft a.G.

Pressekontakt:
Rita Jakli
Konzern-Kommunikation
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden
Tel.: 0611-533-2020
Fax: 0611-533-772020
Rita.Jakli@ruv.de

Weitere Informationen unter:
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