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BMZ und KfW stär­ken den asia­ti­schen Mikro­finanzsektor mit 100 Mil­lionen US-Dollar

? Mehr Einkommen, Beschäftigung und Wachstum für kleine und mittlere Unternehmen und Privathaushalte in Asien
? Finanzdienstleistungen maßgeschneidert für das jeweilige Land

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) und der Ge­schäfts­bereich Ent­wick­lungsbank der KfW haben in Frank­furt am Main den Start­schuss für den Finan­zie­rungs­fonds MIFA Debt Fund gegeben. Es ist der erste Fonds, der sich aus­schließ­lich auf die Re­fi­nan­zierung asiatischer nach­hal­tig ope­rie­ren­der Mikro­finanz­insti­tu­tionen kon­zen­triert. Für die Ver­gabe von Klein­kre­diten an kleinste, kleine und mitt­lere Unter­neh­men sowie pri­vate Haus­halte mit geringem Ein­kom­men stehen in den nächsten Jahren bis zu 100 Millionen US-Dollar zur Verfügung.

„Mikrokredite sind ein bewährtes Instru­ment, das wir mit dem MIFA Debt Fund für Asien weiter stärken. Mikro­kredite geben Menschen die ? oft beschei­denen ? Mittel an die Hand, um sich selbst durch Eigen­ini­tia­tive, also durch Unter­neh­mens­gründung, durch den Aufbau einer wirt­schaft­lichen Exis­tenz aus der Armut zu befreien“, sagte Dirk Niebel, Bun­des­mi­nis­ter für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung.

„Wir sind der Überzeugung, dass Finan­zie­rungs­an­ge­bote für kleine Unter­neh­men und die Ent­wick­lung des noch schwachen Banken­sek­tors in den asia­ti­schen Ländern, zum Beispiel in Afgha­nistan, Kirgistan, Laos, der Mongolei, Nepal, Pakistan, Tad­schi­kistan und Vietnam er­heb­lich zur Ar­muts­min­derung und zur wirt­schaft­lichen Sta­bi­lität dort führen werden,“ sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Der Mikro­finanz­sektor in Asien ist in vielen Ländern noch stark unter­ent­wickelt. 80 Prozent der unter der Armuts­grenze in Asien lebenden Men­schen haben keinen Zu­gang zu Finanz­dienst­leis­tun­gen. Durch den Fonds soll der Finanz­sektor ge­stärkt und damit mehr Menschen er­reicht werden. Eine breite Palette an Finanz­pro­dukten soll die Ver­sor­gungs­lücken je nach Ent­wick­lungs­stand des jeweiligen Landes adäquat schließen.

Der Fonds wird einen Schwer­punkt auf Fi­nan­zie­rungen in Lokal­währung, Nach­rang­dar­lehen und in die Er­rei­chung von jungen Mikro­finanz­insti­tu­tionen legen. Er ist sowohl öf­fent­lichen als auch privaten Investoren zugänglich.

Private Haushalte und Unter­nehmen erhalten über ihre Haus­banken günstige, aber markt­ge­rechte Kredite. Die lokalen Haus­banken und Mikro­finanz­insti­tu­tionen re­fi­nan­zieren sich hierfür beim MIFA Debt Fund. Der Fonds wird als so­genannter Struk­turierter Fonds mit ver­schie­denen Risiko­tranchen auf­gestellt und bietet so auch privaten und halb­staat­lichen In­ves­toren Anlage­mög­lich­keiten. Durch diese Dritt- und Markt­mittel sowie durch Rück­flüsse und Zins­erträge werden die Fi­nan­zie­rungs­potenziale vervielfacht.

Der deutsche Beitrag beläuft sich auf bis zu 28 Millionen Euro, darunter Haus­halts­mittel in Höhe von bis zu 16 Millionen Euro. Als weiterer Investor werden sich die Euro­pä­ische Union mit 9 Mil­lio­nen Euro und der IFC mit 16,25 Millionen US-Dollar be­tei­li­gen. Weitere po­ten­zielle Investoren sollen in den nächsten drei Jahren folgen.

Kontakt:
Dr. Rolf Steltemeier
Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Telefon: 030 / 25 03-24 50
Telefax: 030 / 25 03-25 95
E-Mail: presse-kontakt@bmz.bund.de

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