Center for Financial Studies startet Nominierung für den internationalen Wissenschaftspreis „Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2011“

– Internationale Jury mit Experten in Finanzökonomie
– Rund 3.800 Wissenschaftler weltweit können Vorschläge einreichen
– Der Preis wird zum vierten Mal vergeben und ist mit 50.000 Euro
dotiert

Das Nominierungsverfahren für den vom Center for Financial Studies
(CFS) ausgeschriebenen Deutsche Bank Prize in Financial Economics
2011 hat begonnen. Mit der ersten Jury-Sitzung am heutigen Montag ist
der Startschuss für die Vergabe des renommierten Wissenschaftspreises
gefallen. Mehr als 3.800 Professoren aus 60 Ländern können von heute
an bis zum 20. November 2010 online Nominierungsvorschläge
einreichen. Der Preisträger der mit 50.000 Euro dotierten
Auszeichnung wird im Februar 2011 bekannt gegeben. Die Verleihung des
Preises findet am 22. September 2011 durch Josef Ackermann,
Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, im Rahmen eines
Festakts in Frankfurt am Main statt.

Die Jurymitglieder sind international renommierte Finanzexperten
aus Wissenschaft und Praxis. In einem mehrstufigen Verfahren wählen
sie aus den eingereichten Nominierungen eine
Wirtschaftswissenschaftlerin oder einen Wirtschaftswissenschaftler
von internationalem Renommee und mit hervorragender Expertise in den
Forschungsgebieten Finanzen, Geld oder Makroökonomie aus. Der
Deutsche Bank Prize in Financial Economics wird seit 2005 vom Center
for Financial Studies in Kooperation mit der Goethe-Universität
Frankfurt am Main vergeben und vom Stiftungsfonds Deutsche Bank
gefördert.

„Der Deutsche Bank Prize in Financial Economics hat in sehr kurzer
Zeit ein außerordentliches Renommee erlangt. Die Zahl der
teilnehmenden Professoren und Wissenschaftler, die einen
Nominierungsvorschlag für einen Preisträger einreichen können, ist
von etwa 1.400 im Jahr 2005 auf mehr als 3.800 in diesem Jahr
angestiegen. Die ständig wachsende Aufmerksamkeit ist ein Beweis für
die Anerkennung, die unser Wissenschaftspreis für Finanzökonomie
genießt“, erklärte Professor Uwe Walz, Vorsitzender der Jury und
Direktor des Center for Financial Studies an der Goethe-Universität
Frankfurt am Main. „Wir freuen uns auf interessante
Nominierungsvorschläge und sind überzeugt, dass wir erneut einen
herausragenden Wissenschaftler auszeichnen können.“

Neben dem Vorsitzenden Uwe Walz sind weitere Mitglieder der
international besetzten Jury die Professoren Luigi Guiso (European
University Institute Florenz), CFS Direktor Michael Haliassos
(Goethe-Universität Frankfurt) sowie Charles Yuji Horioka
(Universität Osaka). Vertreter der Goethe-Universität Frankfurt sind
außerdem die Professoren Otmar Issing (CFS Präsident), Jan Pieter
Krahnen (CFS Direktor) und Raimond Maurer. Mitglied der Jury ist auch
Dr. Thomas Mayer, Geschäftsführer Deutsche Bank Research und
Chefvolkswirt Deutsche Bank. Ebenso gehören Professor Carmen M.
Reinhart (Universität Maryland) sowie der Träger des Deutsche Bank
Prize in Financial Economics 2009, Professor Robert J. Shiller
(Universität Yale), der Jury an.

Hochschullehrer und Wissenschaftler der jeweils besten 30
Universitäten in den USA, in Europa und Lateinamerika sowie in der
Region Asien-Pazifik sind eingeladen, Beiträge einzureichen und
Empfehlungen für einen Preisträger auszusprechen. Zudem haben
insgesamt mehr als 200 Mitglieder der Nationalbanken, der
Europäischen Zentralbank, der Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der BIS (Bank for
International Settlements), des Internationalen Währungsfonds (IWF)
sowie der Weltbank die Möglichkeit, eine Wissenschaftlerin oder einen
Wissenschaftler als Preisträger vorzuschlagen.

Im Jahr 2005 wurde der Preis erstmalig an Eugene F. Fama,
Professor für Finanzen an der Universität Chicago, für die
Entwicklung und Erforschung des Konzeptes der Markteffizienz
verliehen. Michael Woodford, Professor für Politische Ökonomie an der
Columbia University in New York, erhielt in 2007 den Preis für seine
Forschungsarbeiten zur Theorie der monetären Makroökonomie. Im Jahr
2009 wurde Robert J. Shiller für seine grundlegenden
Forschungsbeiträge auf dem Gebiet der Finanzökonomie und u.a. seinen
entscheidenden Beitrag zum Verständnis von Preisschwankungen in den
Märkten sowie zur Entwicklung von Finanzinstrumenten zur Absicherung
makroökonomischer Risiken ausgezeichnet.

Über das Center for Financial Studies

Das Center for Financial Studies (CFS) mit Sitz im House of
Finance an der Goethe-Universität ist ein unabhängiges gemeinnütziges
Forschungsinstitut, finanziert durch Spenden und Beiträge der
Mitglieder sowie auch durch nationale und internationale
Forschungszuschüsse. CFS Mitglieder sind fast alle bedeutenden
Akteure der deutschen Finanzindustrie. Mission: Die dem CFS
angegliederten Professoren und Wissenschaftler betreiben Forschung in
verschiedenen Themenfeldern, von Finanzintermediäre, Finanzstabilität
und Bankenregulierung bis hin zu Portfolioentscheidungen von
Haushalten, Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen, Geldpolitik
und Finanzmärkten. Das CFS leistet außerdem einen Beitrag zu
politischen Debatten und Analysen, insbesondere im Zusammenhang mit
Bankenregulierung und Geldpolitik. Das CFS fokussiert sich auf den
Aufbau einer Forschungsplattform basierend auf seinem internationalen
Netzwerk aus Wissenschaftlern, der Finanzindustrie und Zentralbanken
in Europa. Aktivitäten: Zu den regelmäßigen Aktivitäten des CFS
gehört die Organisation einer Anzahl von weithin anerkannten
Veranstaltungen, darunter die jährliche „ECB and Its
Watchers“-Konferenz, die fortlaufende EZB-CFS
Forschungsnetzwerkinitiative zur finanziellen Integration in Europa,
die Presidential Lectures unter der Schirmherrschaft des CFS
Präsidenten Otmar Issing, der im zweijährigen Turnus verliehene
Deutsche Bank Prize in Financial Economics und der quartalsweise
erscheinende CFS Financial Center Index. Die unterstützende Arbeit am
House of Finance umfasst eine Vielfalt an forschungsfördernden
Aktivitäten, bestehend aus einem akademischen Austauschprogramm,
einem Zentrum für Finanzmarktdaten, der CFS-GSFEM
Forschungsinitiative sowie der Rolle als Co-Gründer der House of
Finance Policy Platform. Menschen: CFS Präsident ist Otmar Issing,
ehemaliger Chefökonom und Vorstandsmitglied der EZB; den
Vorstandsvorsitz hat Rolf E. Breuer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender
der Deutsche Bank AG; CFS Direktoren sind die Professoren Michalis
Haliassos, Jan Pieter Krahnen und Uwe Walz. Weitere Details zu den
CFS Aktivitäten und Forschungsprogrammen sind unter www.ifk-cfs.de zu
finden.

Pressekontakt:
Sabine Kimmel
Center for Financial Studies
Goethe-Universität Frankfurt
House of Finance
Grüneburgplatz 1, HPF H5
60323 Frankfurt am Main
Deutschland
Tel.: +49 (0)69-798-30066
Email: kimmel@ifk-cfs.de
www.db-prize-financialeconomics.org

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