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CETA: Molkerei Berchtesgadener Land appelliert an Politik

Bernhard Pointner, Geschäftsführer Molkerei Berchtesgadener Land
 

Piding, 15. September 2016: Während beim Oktoberfest rund sechs Millionen Menschen aus der ganzen Welt Kultur und Brauchtum feiern, soll der Expressweg für die Ratifizierung von CETA, dem Freihandelsabkommen zwischen Europa und Kanada, freigemacht werden. Und damit voraussichtlich auch die letzte Hürde für das bei weitem nicht ausverhandelte Abkommen mit den USA (TTIP) genommen werden. Zeitgleich zur Verkündung des Codewortes für Tradition und Brauchtum in München, „O–zapft is–„, demonstrieren in sieben deutschen Großstädten erneut zigtausende Menschen. Sie sind dagegen, dass mit CETA und TTIP kulturelle Vielfalt dem reinen Profitgedanken geopfert werden soll. Auch die Molkerei Berchtesgadener Land, deren rund 1.800 Genossenschaftsmitglieder als Landwirte im Alpenraum zum Erhalt einer (auch von den Besuchern des Oktoberfestes) geschätzten Kulturlandschaft beitragen, sagt „Nein“ zur derzeitigen Ausgestaltung der Freihandelsabkommen.

Bernhard Pointner, Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land: „Beide Abkommen verschaffen Konzernen, den eigentlichen Weltmächten, noch mehr Einfluss. Kleinere, werteorientierte Unternehmen, wie unsere Genossenschaftsmolkerei, können am Weltmarkt nicht konkurrieren, wenn die Politik nur den ökonomischen Faktor berücksichtigt. Genau genommen will das die Molkerei Berchtesgadener Land auch nicht. Denn wir verstehen uns als „Nahversorger“. Mit den Premiumprodukten trägt die Molkerei Berchtesgadener Land zu einer Ernährungssicherung des heimischen Marktes bei. Überleben durch Billigexporte auf Kosten der Bevölkerung in anderen Regionen ist ganz sicher nicht der Weg der Molkerei Berchtesgadener Land. Deshalb: TTIP muss weiter verhandelt werden, um auch dem Leitbild der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Schließlich hat sich die Weltgemeinschaft 2015 unter der Führung der UN in einem transparenten und kooperativen Verhandlungsprozess für die Erreichung von 17 Sustainable Development Goals im Rahmen der Agenda 2030 verpflichtet. Zu dieser Verpflichtung muss auch die Wirtschaft stehen, egal ob klein oder groß.“

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