Chancen in Krisenzeiten – Dezentrales Arbeiten

Interview mit Denise Hank, Leiterin Business Unit Development bei SCOPE Engineering
 

Kommunikation unter Kollegen, Absprache im Team, die gemeinsame Bearbeitung von Projekten und Aufträgen. Wie ist das in Krisenzeiten in denen Distanz im Vordergrund steht möglich?

Bei SCOPE Engineering wird bereits seit langem dezentral gearbeitet. Diese Unternehmensstruktur birgt einige Vorteil. Welche, und wie ein Arbeitstag für dezentrale Teams aussieht erklärt Denise Hank im Interview.

Sie arbeiten mit dem Tool Teams von Microsoft. Das ist Ihre Lösung zur Kommunikation. Wie ermöglichen Sie das gemeinsame Arbeiten an Projekten oder wie halten Sie Projektschritte fest?

Unsere Projekte organisieren wir via Atlassian Jira und Confluence. Durch diese Software können wir unseren Projektalltag individuell sehr gut strukturieren und organisieren. Viele Anwendungen von Atlassian können aktuell als Cloud-Varianten kostenfrei genutzt werden, u.a. Jira Software, Jira Core, Confluence und Bitbucket. Wir selbst empfehlen aber auch die serverbasierte Variaten, gerade im stark regulierten Umfeld ist es für Unternehmen oft wichtig, alle Programme auf eigenen Servern oder zumindest auf deutschen Servern zu wissen.

Welche Herausforderungen bringen neue Tools und deren Nutzung mit sich?

Naja, ein Tool ist letztendlich schnell installiert. Doch die Arbeit beginnt bereits weit vorher! Denn woher weiß ich, welche Tools es überhaupt gibt und welche für mich und mein Team die richtigen sind? Zudem ist es dann nicht damit getan das Tools einfach zu implementieren. Die Mitarbeiter müssen entsprechend mitgenommen werden! Das schönste Tool nutzt niemanden, wenn es nicht gemeinsam gelebt wird.

Und mit Atlassian haben Sie bereits gute Erfahrungen gemacht?

Ja, auf jeden Fall. Durch unsere vielfältige Projektarbeit, haben wir einen Einblick in die Entwicklungsumgebung unterschiedlichster Kunden, überwiegend aus dem regulierten Umfeld. Das heißt, auch unsere Arbeit birgt eine gewisse Komplexität. Sonst könnten wir die Anforderungen unserer Kunden nicht verstehen und bedienen. Jira und Confluence ermöglichen es uns strukturiert im Projekt zu arbeiten und Aufgaben gezielt durchzuführen. Völlig orts- und zeitunabhängig.

Wie profitieren Ihre Kunden davon?

Häufig bekommen wir schon im Rahmen unserer Projekte vor Ort die Frage gestellt: Wie machen Sie das? Was machen andere? Welche Tools nutzen sie? Funktioniert es gut? Best-Practice-Ansätze sind an dieser Stelle sehr gefragt. Entscheidend ist nicht die reine Auswahl eines vermeintlich passenden und wertschöpfungssteigernden Tools. Es geht auch darum, das gesamte Team, alle Mitarbeiter und Kollegen sowie die Unternehmensführung mitzunehmen. Diese Erfahrung haben wir bereits gemacht und das können wir unseren Kunden mitgeben. Ohne die Bereitschaft, Veränderungen im Unternehmen zuzulassen, aktuelle Prozesse neu zu bewerten und entsprechend anzupassen, ist das beste Tool keine Hilfe. Tools sind nur so gut, wie die dahinter liegenden Prozesse und Workflows und die Tatsache, das diese dann von den entsprechenden Teams gelebt werden.

Lesen Sie das gesamte Interview unter: https://scope-engineering.de/dezentrales-arbeiten-in-teams-ein-interview-mit-denise-hank-leiterin-business-unit-development/

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