Corona-Krise: WFBB unterstützt Antragsbearbeitung im Soforthilfeprogramm

Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) unterstützt das Land bei der Umsetzung des Soforthilfeprogramms für Unternehmen. Noch in dieser Woche werden 40 Beschäftigte der WFBB die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) bei der Bearbeitung der Anträge von Unternehmen auf Soforthilfe verstärken.

?Es ist das gemeinsame Anliegen des Landes, der Investitionsbank und der Wirtschaftsförderung Brandenburg, dass betroffenen Unternehmen in der Corona-Krise so schnell und unbürokratisch wie möglich geholfen wird. Deshalb helfen wir gerne bei der Bearbeitung der fast 60.000 Anträge nach dem Soforthilfeprogramm. Die Investitionsbank arbeitet mit großem Engagement daran, dass jeder, der einen korrekten Antrag gestellt hat, noch im April bedient wird. Das wollen wir nach Kräften unterstützen?, sagt WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt.

Die WFBB hatte Mitte März eine telefonische Erst-Anlaufstelle für betroffene Unternehmen eingerichtet und damit ein schnelles Lagebild ermöglicht. Die Hotline ist weiter unter der Nummer 0331 – 730 61-222 zu erreichen. Inzwischen sind dort bereits rund 8.200 Unternehmensanfragen eingegangen. Der größte Teil bezieht sich auf Liquiditätsprobleme, für die Anträge auf das Soforthilfeprogramm des Landes gestellt werden können. Andere Anfragen beinhalten akute Mitarbeiterbedarfe oder unterbrochene Liefer- und Absatzketten.

?Wir konzentrieren unsere Ressourcen auf die Unterstützung der Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise?, betont Kammradt. ?Alle Arbeitsbereiche leisten dabei ihren Beitrag.? So bietet beispielsweise der Bereich ?WFBB Arbeit? Beratung und Unterstützung für Maßnahmen zur Weiterbildung und Qualifizierung. Im unabhängigen Suchportal für Weiterbildung in Berlin und Brandenburg www.wdb-suchportal.de gibt es derzeit mehr als 300 Online-Kurse.

Die WFBB bietet zudem Unternehmen, die wegen der Corona-Krise auf der Suche nach neuen Lieferanten oder Absatzwegen sind, Unterstützung über ihre Mitgliedschaft im weltweit größten Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen an, dem Enterprise Europe Network (EEN). Das EEN verfügt über eine Kooperationsdatenbank, in der rund 600 Netzwerkpartner in 65 Ländern in Europa und darüber hinaus Angebote und Gesuche in englischer Sprache für internationale Zusammenarbeit teilen. Interessierte Unternehmen können hier gezielt selbst online nach möglichen Geschäftspartnern suchen. Informationen dazu gibt die WFBB gerne unter 0331 730 61-315 oder dajana.pefestorff@wfbb.de.

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