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CORONIC und PPI: Bündnis für mehr Sicherheit im deutschen Online-Banking (FOTO)


 


Die CORONIC GmbH aus Kiel und die PPI AG aus Hamburg schließen ein
Bündnis zum Schutz der deutschen Online-Banking Nutzer. Seit über
zehn Jahren zählen die beiden Unternehmen den Großteil der deutschen
Banken und Sparkassen zu ihren Kunden. Dabei lag der Fokus von PPI
mehr auf der Sicherheit von Geschäftskunden-Prozessen, der von
CORONIC auf der Sicherheit im Privatkunden-Banking. In der nun
beschlossenen Technologiepartnerschaft sollen alle Kräfte zum Wohle
der deutschen Online-Banking Nutzer gebündelt werden: Der Schutz
gegen Banking-Trojaner wird ausgebaut, der Internet-Browser
abgesichert, der Banking-Prozess durch sichere Software gehärtet. Ab
heute sagen CORONIC und PPI den Online-Betrügern und Phishing-Dieben
gemeinsam den Kampf an.

Phishing, Viren, Banking-Trojaner und Daten-Diebe: das Internet
ist ein gefährlicher Ort geworden. Das gilt umso mehr dann, wenn man
seine Geldgeschäfte über das Netz abwickelt. Laut einer Studie des
Branchenverbandes BITKOM befürchten heute 75% der Privatkunden und
57% der Geschäftskunden die Infektion ihres Computers mit Viren beim
Surfen im Internet. Natürlich haben alle Banken sichere
kryptografische Verfahren für die Online-Überweisung im Einsatz, aber
die Schwachstelle lauert ja auch nicht auf Seiten der Bank. Meist
sitzt sie direkt vor dem Bildschirm und nennt sich Online-Banking
Nutzer. Hat ein Angreifer es erst einmal geschafft, den Computer des
Nutzers zu infizieren, so stehen ihm Tür und Tor auf, um die
Internet-Überweisung zu seinen Gunsten zu manipulieren. Das betrifft
sowohl die Privatkunden im Kleinen, als auch die Firmenkunden von
Banken im Großen. „Da selbst modernste Antivirensoftware gegen die
hochspezialisierten Banking-Trojaner heute kaum noch hilft, haben
CORONIC und PPI sich entschlossen, die Überweisung auf dem privat
oder geschäftlich genutzten Computer so stark abzusichern, dass auch
ein bereits vorhandener Schädling keinen Zugriff mehr auf den
elektronischen Geldfluss hat“, sagt Dr. Frank Bock,
geschäftsführender Gesellschafter der CORONIC GmbH. Die BITKOM-Studie
besagt weiter, dass heute nur die Hälfte aller Deutschen das
Online-Banking nutzt. Die andere Hälfte verweigert das bequeme
Überweisen per Internet. Laut einer Untersuchung der Initiative D21
geben 76 % dieser „Verweigerer“ Sicherheitsbedenken als primäre
Ursache für ihre Bedenken gegenüber dem Online-Banking an.

Im Bereich des Geschäftskunden-Bankings wird meist ein so
genannter Secoder oder Chipkartenleser zur Durchführung der
Online-Überweisung eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein Lesegerät
für die EC-Karte der Bank, das mittels USB Kabel oder per Bluetooth
an den Computer angeschlossen wird. Das Produkt TRAVIC-Sign der Firma
PPI stellt die sichere Kommunikation zwischen dem
Secoder/Chipkartenleser und dem Online-Banking her. In dieser
Kommunikationskette gibt es jedoch ein schwaches Glied, nämlich den
Internet-Browser des Nutzers. Das Privatkunden-Banking findet meist
sogar direkt im Internet-Browser statt. Hier werden sowohl die
Überweisungsdaten als auch anschließend die TAN-Daten eingegeben. Im
Rahmen der Technologiepartnerschaft der beiden Sicherheitsexperten
wurde die TRAVIC-Sign Technik von PPI mit dem sicheren
PROTECT-Browser von CORONIC verbunden. Dadurch entstand ein neues
Produkt, das sowohl das Privatkunden-Banking im Browser, als auch die
sichere Kommunikation mit dem Secoder/Chipkartenleser für die
Geschäftskunden absichert. „Im Endergebnis werden alle Online-Banking
Nutzer in Deutschland nachhaltig geschützt und wir können die
Schädlinge und Datendiebe komplett aus dem Prozess der
Online-Überweisung aussperren“, sagt Dr. Thorsten Völkel, Vorstand
der PPI AG. Das Ziel der beiden Unternehmen ist nichts Geringeres,
als in den kommenden Jahren allen, die sich noch aus
Sicherheitsbedenken dem Online-Banking verweigern, eine wirklich
sichere Software an die Hand zu geben. Dabei steht für die Banken
nicht nur die Sicherheit der Überweisung im Vordergrund. Alle
Bankkunden, die Offline-Banking machen, reichen ihre Überweisungen
handschriftlich als so genannten Beleg bei ihrem Kreditinstitut ein.
Die Unterstützung dieses analogen Belegverfahrens erzeugt bei vielen
Banken Kosten in Höhe von 0,5 bis 1,5 EUR pro Papier-Überweisung.
Schon bei Banken mit nur einigen 100.000 Konto-Kunden kommen da pro
Jahr Millionenbeträge zusammen. „Je mehr Kunden sich also für das
sichere Online-Banking von PPI und CORONIC entscheiden, desto besser
für die Bank“, sagt Völkel.

Der neue sichere Browser inklusive TRAVIC-Sign ist schon heute für
Microsoft Windows PC–s am Markt und wird derzeit von ca. 130 Banken
und Sparkassen in Deutschland eingesetzt. Eine Version für Macintosh-
und Linux-Computer soll zum Ende des Jahres 2016 folgen. Von der
neuen Sicherheitstechnologie erhoffen sich beide Unternehmen auch
eine gegenseitige Stärkung im Vertrieb. Hierbei stehen zunächst
deutsche Kreditinstitute im Fokus. In einem zweiten Schritt soll das
Produkt auch internationalen Banken zur Verfügung stehen. „Wenn alles
klappt, können wir im nächsten Jahr mit gebündelten Kräften im
Bankenmarkt weiter wachsen“, freuen sich Bock und Völkel über die
neue Zusammenarbeit.

Hintergrundinformationen der CORONIC GmbH zum „gehärteten
PROTECT-Browser“

Die Aufgabe eines normalen Internet-Browsers ist es, jede
Internetseite anzuzeigen und jedes Video abzuspielen. Damit ist ein
Browser erst einmal das genaue Gegenteil einer sicheren Software,
denn er erlaubt alles. Die Viren- und Trojaner-Hersteller haben sich
darauf längst eingeschossen: heute basiert fast jeder Online-Bankraub
technisch auf der Manipulation von Browserfunktionen mittels
eingeschleuster Schadsoftware. Moderner Phishing-Schutz setzt daher
direkt beim Browser an. Wird der Zugriff des „Schädlings“ auf den
Internet-Browser verhindert, kann auch das Online-Banking nicht mehr
manipuliert und der Kunde nicht mehr getäuscht werden. Deswegen
begann CORONIC in Kiel schon 2007 mit der Entwicklung des gehärteten
Banking-Browsers. Er erlaubt sicherheitsoptimiertes Banking selbst
wenn Trojaner und Schadprogramme den Computer bereits infiziert
haben. 2010 wurde der erste PROTECT-Browser fertiggestellt. Er wehrt
Trojaner ab und verhindert gleichzeitig durch Phishing provozierte
Bedienfehler der Online-Banking-Kunden.

Hintergrundinformationen der PPI AG zum „TRAVIC-Sign Plugin“

TRAVIC-Sign richtet sich an Kreditinstitute und Rechenzentren, die
Kunden ihrer Web-Anwendungen durch starke Sicherheitsverfahren mehr
Sicherheit vor Missbrauch und Da-tenmanipulation bieten wollen.
TRAVIC-Sign erweitert den Browser so, dass auf einen Chipkartenleser
oder ein Sicherheitstoken zugegriffen werden kann. So können Kunden
die starken Sicherheitsverfahren der Deutschen Kreditwirtschaft (DK)
nutzen.

Die CORONIC GmbH wurde 2003 von Dipl.-Inf. Andreas Harder und Dr.
Frank Bock in Kiel gegründet. Das Unternehmen wurde für seine
technische Innovationskraft von der Europäischen Union ausgezeichnet
und gewann verschiedene Technologiepreise. CORONIC beschäftigt heute
25 Mitarbeiter, die sich mit der Sicherheit und Härtung von
Bankprozessen im Internet beschäftigen. Das Unternehmen ist
Marktführer bei der Trojaner-Abwehr und dem Verhindern von
Phishing-Angriffen auf die Computer von Privatkunden bei deutschen
Banken. Zu den Kunden des Unternehmens gehören über 900 In- und
Ausländische Banken und Versicherungen sowie internationale Konzerne
wie T-Systems, Heidelberger oder Airbus.

Pressekontakt:
Frank Bock, CORONIC GmbH, Schauenburgerstraße 116, 24118 Kiel, Tel.:
+49 (0)431 530 237 – 0, E-Mail: info@coronic.de, Web: www.coronic.de

Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 30 Jahren erfolgreich für
Banken und Versicherungen tätig. 2014 erwirtschaftete das Unternehmen
mit seinen rund 400 Mitarbeitern rund 52 Millionen Euro Umsatz in den
Geschäftsfeldern Consulting, Software-Entwicklung, Business
Intelligence und Produkte. Im Markt der Banken ist PPI Spezialist für
Zahlungsverkehr, Risikomanagement und Compliance.
Versicherungsunternehmen bietet PPI fachlich wie methodisch
exzellente Lösungen für alle Kernprozesse der Assekuranz. Die
langjährigen Kunden schätzen an der Vorgehensweise die hohe Qualität
sowie die absolute Termin- und Budgettreue. Die praxiserfahrenen
Mitarbeiter in Deutschland, Frankreich und der Schweiz vermitteln
stets zwischen den Fachbereichen und der IT.

Pressekontakt:
Jörg Forthmann
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 253 185-111
Fax: +49 (0)40 253 185-311
E-Mail: Joerg.Forthmann@faktenkontor.de

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