Das akademische Suchsystem AMiner bietet Datenunterstützung für AI 2000-Liste der einflussreichsten Wissenschaftler auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz

– Aufnahme in die Liste wird vom Tsinghua-Universität – Chinese Academy of Engineering Knowledge Intelligence Joint Research Center bestimmt

– Liste der Top-Wissenschaftler bekannt gegeben: Anzahl der führenden Wissenschaftler in den Vereinigten Staaten ist sechsmal so hoch wie in China und 11mal so hoch wie in Deutschland

In der jährlichen AI 2000 Most Influential Scholar List (“AI 2000”) werden die 2000 einflussreichsten, weltweit meistzitierten Forscher auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) für die nächsten zehn Jahre (2020-2029) genannt. Die Daten werden vom akademischen Datensystem Tsinghua AMiner zur Verfügung gestellt, das die Forschungsergebnisse von 250.669 Wissenschaftlern weltweit in den letzten zehn Jahren (2009-2019) verfolgt und analysiert hat, und umfassen 140.377 Beiträge einschließlich 43 führende Konferenzen und Zeitschriften.

Die AI 2000 Annual List für 2020 zeichnet 200 Preisträger mit dem Most Influential Scholar Award aus und benennt 1800 weitere Kandidaten. Für jeden der 20 KI-Teilbereiche wurden zehn führende Forscher ermittelt und als einflussreichste Wissenschaftler ausgezeichnet. Die besten 11 bis 100 Wissenschaftler sind als Kandidaten für die einflussreichsten Wissenschaftler der AI 2000 gewürdigt.

Einige Forscher haben auf mehreren Gebieten herausragende Beiträge geleistet, wie zum Beispiel Yoshua Bengio, Preisträger des Turing Award 2018, und Alex Smola, AWS Machine Learning Director bei Amazon. Beide gehören zu den zehn einflussreichsten Wissenschaftlern in vier verschiedenen Bereichen.

Yang Qiang, Professor an der Hong Kong University of Science and Technology, wird als der einflussreichste Wissenschaftler der Welt in den AAAI/IJCAI-Feldern genannt, He Kaiming von Facebook AI Research führt die Liste im Bereich “Computer Vision” an.

Die AI 2000-Wissenschaftler kommen aus über 30 Ländern. 1126 kommen aus den Vereinigten Staaten, was 61,4 Prozent der Gesamtzahl ausmacht, gefolgt von China mit 174 Wissenschaftlern, was 9,4 Prozent entspricht. Deutschland steht an dritter Stelle und führt die Rangliste für Europa an. Die Zahl der Wissenschaftler aus anderen Ländern liegt bei unter 100.

In den AI 2000 finden sich 162 Wissenschaftler von Google, 81 von Microsoft und 48 vom MIT. Unter den chinesischen Organisationen hat die Tsinghua-Universität mit 24 Wissenschaftlern auf der Liste die meisten Beiträge geleistet.

Die fünf besten deutschen Institutionen in der AI2000-Liste sind die Technische Universität München auf Platz 5 im Fachgebiet Robotik mit fünf Wissenschaftlern im Ranking, die Universität Leipzig auf Platz 2 im Fachgebiet Knowledge Engineering mit fünf gelisteten Wissenschaftlern, und die Universität Stuttgart auf Platz 4 im Fachgebiet Visualisierung und ebenfalls fünf Wissenschaftlern im Ranking.

Im Hinblick auf KI-Einfluss und Wirkung sind die Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten führend, China und Deutschland folgen mit großem Abstand an zweiter und dritter Stelle.

179 der 2000 genannten Forscher sind weiblichen Geschlechts, was 9 Prozent entspricht. Die Wissenschaftlerinnen kommen aus 21 Ländern, 116 (mehr als 60 Prozent) sind aus den USA. Zehn der nominierten Wissenschaftlerinnen kommen von Google und Microsoft, neun vom MIT. Zu den zehn wichtigsten akademischen Einrichtungen gehören die University of Washington, Facebook, Stanford University, UC Berkeley, die Carnegie Mellon University, die Tsinghua-Universität und Intel Corporation.

Der Anteil der weiblichen Top-Wissenschaftler bei Google liegt mit 6,2 Prozent unter dem Weltdurchschnitt von 9,8 Prozent und bei Microsoft mit 12,3 Prozent. Andererseits ist die Zahl der Beiträge der Wissenschaftlerinnen vom MIT und der University of Washington mit mehr als 12,5 Prozent fast doppelt so hoch wie der internationale Vergleichswert.

Der akademische Output von männlichen und weiblichen Wissenschaftlern steigt dem Lebensalter entsprechend allmählich und erreicht im Alter von 46 bis 50 Jahren den Höhepunkt. Männliche Forscher im Alter von 26 bis 50 Jahren veröffentlichen mehr Arbeiten als Forscherinnen in der gleichen Altersgruppe.

Informationen zu AMiner

AMiner ist ein von der Tsinghua-Universität entwickeltes akademisches Datenbank- und Suchsystem, das mehr als 270 Millionen seit dem 19. Jahrhundert veröffentlichte Publikationen von 133 Millionen Forschern indexiert. Das seit 2006 bestehende System hat bislang mehr als 10 Millionen unabhängige IP-Zugriffe aus über 220 Ländern und Regionen verzeichnen können.

Informationen zur AI 2000-Liste

Die AI 2000 Most Influential Scholar Annual List nennt die 2.000 weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz in den nächsten zehn Jahren (2020-2029) in Anerkennung herausragender technologischer Leistungen mit nachhaltigem Beitrag und Wirkung. Die Liste wird automatisch generiert und durch Computeralgorithmen des AMiner Systems determiniert, das Forscher erfasst und eine Rangliste auf der Grundlage von Zitierhäufigkeit in den wichtigsten Publikationen erstellt.

Die von AMiner jährlich veröffentlichten Listen sind weithin bei weltweit renommierten Universitäten und Institutionen, darunter die University of California, Berkeley, die Cornell University, die Duke University und die National University of Singapore, für ihren Einfluss, ihre Glaubwürdigkeit und ihre Professionalität anerkannt.

Quelle: https://www.aminer.cn/ai2000

https://www.aminer.cn/women-in-ai

Pressekontakt:

Name :Xiao Mao
Tel:0086-17812534308
E-Mail: xiao.mao@aminer.cn
Foto – https://mma.prnewswire.com/media/1136315/Numbers_AI2000_Scholars_Top_10_C
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OTS: AMiner

Original-Content von: AMiner, übermittelt durch news aktuell

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