Das IMSF-Stimmungsbarometer zum Monat November (FOTO)


 

Deutschland im Lockdown: Die Frage nach mehr Freiheiten beschäftigt die Bundesbürger*innen

Mit welchen Fragen beschäftigen sich die Menschen aktuell? Welche Sorgen werden durch das Corona-Virus und dessen Auswirkungen kleiner, welche größer? Auf diese Fragen will das Themenbarometer „Das beschäftigt Deutschland“ der Initiative Markt- und Sozialforschung Antworten geben. Für die aktuelle Welle wurden vom 10. bis 12. November 2.068 Personen im Alter ab 18 Jahren im YouGov-Panel online befragt. Die Stichprobe wurde bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region quotiert.

Stimmungslage in Deutschland unter Eindruck des Lockdowns

Mit Beginn der kalten Jahreszeit sind auch die Corona-Infektionszahlen deutlich gestiegen und die befürchtete zweite Welle ist über Deutschland hereingebrochen. Seit Anfang November befindet sich das Land in einem Teil-Lockdown. Wie wirkt sich das alles auf die Stimmung der Bevölkerung aus?

Nicht verwunderlich ist, dass sich hieraus besonders Veränderungen bei der Frage „Wann und wie kann ich wieder mehr Kontakt zu Freunden und Bekannten haben?“ ergeben. Beschäftigte dies im Juli und September 38 Prozent der Befragten sehr oder eher stark, so sind es im November 50 Prozent. Menschen ab 55 Jahren scheinen besonders unter den Kontaktbeschränkungen zu leiden. Bei ihnen stieg der Wert im gleichen Zeitraum um 18 Prozentpunkte auf 55 Prozent. Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren scheinen mit den Kontaktbeschränkungen im Lockdown besser zurechtzukommen. Hier stieg der Anteil zwar auch, aber im Vergleich nur um 7 Prozentpunkte von 41 Prozent im Juli auf 48 Prozent im November.

Weitere – wenn auch nicht ganz so starke – Veränderungen im Stimmungsbild der Bevölkerung haben sich bei der Frage „Wann kann ich wieder unbeschwert verreisen?“ ergeben. Beschäftigte diese Frage im Juli 40 Prozent der Befragten sehr oder eher stark, steigt dieser Wert nun auf 46 Prozent.

Frage nach Zukunft der Wirtschaft weiter von großem Interesse

Besonders stark interessiert die Menschen aber auch im November die Frage nach der Zukunft der Wirtschaft. Das Interesse an diesem Thema steigt seit September leicht und liegt nun bei 60 Prozent der Befragten, die diese Frage sehr oder eher stark beschäftigt (September: 58 %). Allerdings scheint die ungewisse Zukunft der Wirtschaft weiterhin keine Ängste hinsichtlich einer eigenen Arbeitslosigkeit auszulösen. Die Frage „Bin ich demnächst von Arbeitslosigkeit betroffen?“ beschäftigt im November nur 16 Prozent aller Befragten sehr oder eher stark und stößt damit bei den Befragten auf ähnlich geringe Befürchtungen wie bereits im September und Juli (jeweils 18 %).

Kaum Änderungen bei Thema Klimawandel und Zukunft

Trotz Lockdown ist das Interesse am Klimawandel auf konstant hohem Niveau. 50 Prozent der Befragten beschäftigt die Frage, wie es mit dem Klimawandel weitergeht sehr oder eher stark (September: 51 %, Juli 49 %). Unverändert hoch ist auch das Interesse an der Frage, wie wir in Zukunft leben werden. Zwar sank der Anteil derer, die sich mit dieser Frage sehr oder eher stark beschäftigen seit September um 2 Prozenpunkte, ist aber im November mit 55 Prozent weiterhin auf hohem Niveau.

Pressekontakt:

Jan Switalla – Referent für Kommunikation und Digitalisierung
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