Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Solidarität in der Corona-Krise

Wie wirkt sich die Zeit jetzt auf die Zeit danach aus? Trotz all der Appelle an Solidarität, Rücksichtnahme und Gemeinsinn kann man in diesen Tagen nicht den Eindruck gewinnen, dass die Gesellschaft gestärkt, geschweige denn geeint aus der Corona-Krise hervorgeht.

Die Gefahr, dass die Kontaktsperre zu noch mehr Vereinzelung und damit zu sozialer Verarmung führt, ist schon jetzt dort zu spüren, wo sich die Leute noch begegnen dürfen: im Supermarkt. Dort ist sich nicht nur jeder selbst der nächste. Sondern jeder andere ein potenzieller Träger des Coronavirus.

Und weil viele Menschen mit diesem Gefühl unterwegs sind, herrscht in den Märkten leider oft eine angespannte, aggressive Grundstimmung wie in einer dystopischen Zukunftsvision.

Dazu passt eine am Freitag veröffentlichte Studie der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin. Die Forscher haben die Verhaltensweisen von 7200 Personen in Deutschland während der Corona-Krise analysiert. 50 Prozent der Teilnehmenden geben demnach zu, sich antisozial und egoistisch zu verhalten. Wohlgemerkt: Es handelt sich um freiwillige Selbstauskünfte.

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Westfalen-Blatt
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