WAZ: Die Liquidatoren von Fukushima. Kommentar von Christopher Onkelbach

Man nennt sie die "Helden von Fukushima": 50
Männer, die verzweifelt darum kämpfen, elektrische Anlagen und Pumpen
zu reparieren oder herbeizuschaffen, um den Reaktor zu kühlen. Sie
harren aus in einer Zone, die Hunderttausende bereits verlassen
haben. Immer wieder kommt es zu Bränden, zu Explosionen. Sind sie
Helden?

Die verbliebenen Arbeiter von Fukushima erinnern an die berühmten
"Liquidatoren" von Tschernobyl – Feuerwehrleute, Soldaten u

Lausitzer Rundschau: Schöne Visionen

Kabinett beschließt Eckdaten zum Bundeshaushalt

So sehr die Atom-Diskussion oder das
Biosprit-Desaster auch an den Nerven der schwarz-gelben Koalition
zerrt – wenigstens die Konjunktur meint es in diesen Tagen noch gut
mit ihr. Dank der prächtigen wirtschaftlichen Entwicklung hat
Kassenwart Wolfgang Schäuble weniger Probleme bei seiner aktuellen
Haushaltsaufstellung als ursprünglich befürchtet. Zu Euphorie besteht
trotzdem kein Anlass. Die geplante Neuverschuldung liegt im kommenden
Jahr mit gut 31 Milliarden Euro zwa

Umweltminister Röttgen: Neues kerntechnisches Regelwerk ist unerledigte Aufgabe der Vorgängerregierung

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat am Mittwoch erklärt, das neue kerntechnische Regelwerk der Bundesregierung sei eine unerledigte Aufgabe der Vorgängerregierung, weshalb die Kritik der Opposition "heuchlerisch" sei. "Ich habe bei meinem Amtsantritt eine unerledigte Aufgabe meines Amtsvorgängers übernommen", sagte Röttgen in einer Presseerklärung des Bundesumweltministeriums. Sein Vorgänger im Amt, Sigmar Gabriel (SPD), h&au

WAZ: Retter in Lebensgefahr

Unter Einsatz ihres Lebens haben die letzten 50
Arbeiter versucht, im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima
die endgültige Katastrophe doch noch abzuwenden. In der Nähe des
Reaktors wurden zeitweise extreme Strahlenwerte von 400 Millisievert
pro Stunde und mehr gemessen. "Wer dort längere Zeit arbeiten muss,
stirbt", sagt Prof. Andreas Bockisch, Direktor der Klinik für
Nuklearmedizin am Uniklinikum Essen den Zeitungen der Essener
WAZ-Mediengruppe. &q

IfW-Chef warnt vor Engpässen in der Industrie

Nach dem Jahrhundertbeben in Japan könnten Produktionsausfälle die Weltwirtschaft treffen, befürchtet der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, Dennis Snower. "Es könnte zu Domino-Effekten kommen, die den gesamten asiatischen Raum erfassen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Japans Industrie sei eng mit der asiatischen Wirtschaft verzahnt. Ausfälle könnten Autokonzerne oder Computerfirmen aber

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Gaddafis Truppen morden weiter
Srebrenica in der Wüste
KNUT PRIES, BRÜSSEL

Es ist ein deprimierendes Schauspiel: Die
Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit hat sich von Nordafrika
abgewandt und konzentriert sich auf Japan. Im Windschatten schlägt
Libyens Machthaber Gaddafi den Aufstand gegen seine Gewaltherrschaft
blutig nieder. Seine konfusen Interviews sollten niemanden täuschen.
Den Halbirren gibt er vor Kameras zur Ablenkung. Beim Vormarsch nach
Osten und auf die Rebellenhochburg Bengasi geht er planmäßig vor.
Gaddafis Luftwaffe wirf

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Stilllegung von Atomkraftwerken
Von Angst befeuert
PETER STUCKHARD

Die Bundesregierung hat sich das Recht
zugebilligt, sieben Atommeiler vorübergehend stillzulegen. Daran sind
Fragen zu richten. Erste Frage: Durfte sie das? Bis die Juristen des
Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (CDU) diese Frage beantworten
hilft das Atomgesetz. In einem Rechtsstaat leben muss dieser
belastende Verwaltungsakt der Aufsichtsbehörde eine Rechtsgrundlage
haben: In Paragraph 19 des Atomgesetzes steht, dass die Atomaufsicht
das darf, um, so wörtlich, ein