Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Mori Seiki und Gildemeister

Alle Achtung: Die Japaner stehen zu ihrem Wort
und werden Ankerinvestor beim einstigen Mitbewerber Gildemeister. Der
Schachzug war bereits vor Monaten für das Frühjahr angekündigt worden
und wird von Gildemeister positiv gesehen. Angesichts der
Atomkatastrophe und deren noch nicht absehbare Folgen wäre es indes
nicht verwunderlich gewesen, wenn Mori Seiki sein millionenschweres
Engagement zurückgestellt hätte. Genau das hatten Anleger befürchtet.
An der B&o

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Fukushima

Es ist ein Ort des Grauens, an dem ein paar
Dutzend tapfere Japaner gegen die Strahlengefahr kämpfen. Nicht nur
die Bilder der Ruinen von Fukushima I erinnern sehr an die Bilder des
atomaren Grabs von Tschernobyl. Auch die verzweifelte Lage der Helfer
gleicht auf fatale Weise der jener Todgeweihten, die 1986 in der
Ukraine verheizt wurden. Die Opferbereitschaft der Techniker von
Fukushima macht uns sprachlos. Würde sich auch hierzulande eine so
große Zahl von Menschen finden

Ostsee-Zeitung: Kommentar zur Hilfe für Japan

Natürlich wird sie jetzt anlaufen, die
internationale Hilfe, es wird recht schnell gehen und das ist auch
gut so. Es werden Milliarden zusammenkommen; Geld, das bitter nötig
ist, um eine Not zu lindern, der wir auch knapp eine Woche nach der
Naturkatastrophe noch immer fassungslos gegenüberstehen. Wohl auch
deshalb, weil uns weiterhin die Angst im Nacken sitzt. Vielleicht
steht ja das Schlimmste noch bevor. Denn eines wissen wir alle:
Sollte es in Japan zur atomaren Apokaly

Börsen-Zeitung: In der Klemme,Kommentar zur Ratingherabstufung Portugals von Thomas Fischer

In Portugal war die Erleichterung über den
Ausgang des jüngsten Gipfels der Euro-Länder, der den Weg zur
Flexibilisierung der Mechanismen zur Stabilisierung des Euro ebnete,
von kurzer Dauer. Am Dienstagabend kam – nicht unerwartet – ein
Dämpfer von der Ratingagentur Moody–s, die ihre Note für die Bonität
des Landes von bisher "A1" auf "A3" senkte. Erst am Freitag hatte die
sozialistische Minderheitsregierung von José Sócrates