Allem Krisengerede zum Trotz zeigt die
ostwestfälische Wirtschaft einmal mehr Robustheit – und ihre ganze
Stärke. Auch wenn die Wirtschaftskrise 2009 insbesondere die
Industriebetriebe in der Region hart getroffen hat, ist das
erstklassige Comeback jetzt beeindruckend mit neuen Rekordzahlen
schwarz auf weiß belegt. Beim genauen Blick auf die Branchen wird
zwar deutlich, dass längst nicht alle gleichermaßen gut aus dem
tiefen Tal herausgekommen sind. Dass die Wir
Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat das von der Regierungskoalition ausgearbeitete Reformkonzept für das Unternehmenssteuerrecht begrüßt. Döring erklärte am Dienstag in Berlin, dass die Reform der Unternehmenssteuer "ein unerlässlicher Beitrag für mehr Wachstum in Deutschland" sei. Im weltweiten Standort-Wettbewerb spiele nicht nur die Höhe der Steuersätze eine entscheidende Rolle, "sondern es geht vor alle
Die 30 DAX-Konzerne überweisen ihren Anlegern nach den Hauptversammlungen 26 Milliarden Euro. Das sind 30 Prozent mehr als im Vorjahr und nach 2007 die zweithöchste Summe in der deutschen Firmengeschichte. Das berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Allein 20 Milliarden Euro fließen demnach im April und Mai auf die Konten der Anleger – also in der heißesten Phase der jetzt beginnenden Tarifauseinandersetzungen. Während die DAX-Konzerne ihre Dividenden
Die Gehälter honorieren auch den langen Weg zu
einer Professur. Viele Wissenschaftler sind älter als 40 Jahre, wenn
sie zum Professor ernannt werden. Nicht wenige haben Jahre der
Unsicherheit hinter sich, in denen sie sich von einer befristeten
Stelle zur nächsten hangeln mussten. Ohne die Motivation, später ein
überdurchschnittliches Einkommen zu haben, und zwar unabhängig davon,
ob eine Universität sich gerade hohe Leistungszulagen leisten kann,
werden
Der CDU-Politiker Marco Wanderwitz ist zu der
bestürzenden Erkenntnis gelangt, dass Familien höhere Lasten tragen
als Kinderlose. "Alle Transferleistungen wiegen nicht die echten
Kosten für ein Kind auf", jammert er. Ja, was hat der Mann denn
gedacht? Dass der Staat und die Sozialsysteme ihm von den Windeln bis
zum Führerschein alle Kosten ersetzen, die er durch seine Kinder hat?
In unserem Sozialstaat entscheidet man sich nicht aus ökonomischen
Erw&aum
Der Trend zur Wochenend- und Abendarbeit ist höchst
problematisch. "Gesundheitliche und soziale Beeinträchtigungen durch
Sonn- und Feiertagsarbeit sind empirisch belegt", heißt es in einer
Analyse der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
Sonntagsarbeiter haben etwa ein höheres Unfallrisiko und leiden öfter
unter Schlafstörungen. Und die Freizeit verliert an Wert, wenn der
eine montags und die andere dienstags frei hat. Für
Gesundheitsfonds und Krankenkassen steuern auf weitere Milliardenüberschüsse zu. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft für das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) zeigen, dass das Gesundheitssystem dieses Jahr 5,7 und kommendes Jahr weitere 1,8 Milliarden Euro Überschuss machen dürfte. Zusammen mit den zehn Milliarden Euro aus dem Jahr 2011 und den 3,8 Milliarden aus 2010 summierten sich die Rücklagen im Gesundheitssystem dann auf deutlich
Kinder kosten Geld. Die Ausgaben werden insbesondere
in der Ausbildungsphase nicht durch staatliche Hilfen wie etwa
Kindergeld aufgewogen. Während die Kinderlosen ihren Urlaub auch mal
auf den Malediven verbringen (können), steuern viele Familien die
Ostsee an. Das ist nämlich preiswerter. Freilich wird es an der
Stelle auch schon heikel. Denn viele Paare können aus medizinischen
Gründen keine Kinder bekommen. Dass die Kinderlosen sich materiell
besserstehen als
Die Expertin für Finanzmärkte, Professorin Claudia-Maria Buch, wird nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochs-Ausgabe) neue Wirtschaftsweise. Die Wissenschaftliche Direktorin am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen habe das Rennen um die Nachfolge von Professorin Beatrice Weder di Mauro im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gewonnen, heißt es in der SZ. Das Kabinett solle an