Neue OZ: Kommentar zu VW

Immer mehr Selbstvertrauen

Die Skepsis, die VW-Chef Martin Winterkorn zum Jahreswechsel mit
Blick auf 2012 äußerte, verwandelt sich zunehmend in Selbstvertrauen.
7,7 Prozent mehr Autos hat der Wolfsburger Konzern in den ersten
beiden Monaten verkauft. Damit wächst Europas führender Hersteller
weiterhin deutlich stärker als die Konkurrenz, auch wenn er das Tempo
des Spitzenjahres 2011 nicht halten kann. Bislang haben Winterkorn
und seine Vorstandskollegen nicht z

Neue OZ: Kommentar zu Marktuntersuchungüber Wasserpreise

Teures Nass

Wasser ist Wasser – sollte man meinen. Wie kann es dann sein, dass
ein Osnabrücker 1,54 Euro pro Kubikmeter Leitungswasser zahlt, ein
Sögeler aber nur 49 Cent? Die Versorgungsstrukturen vor Ort sind über
viele Jahrzehnte gewachsen und dadurch unglaublich kompliziert
geworden. Allein in Niedersachsen gibt es weit mehr als 200
Wasserversorger – manche sind für weniger als 1000 Haushalte
zuständig, andere für mehr als 40 000.

Zwar haben die Vers

Afghanistan-Besuch: Merkel bestätigt 2014 als Abzugstermin für Bundeswehr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei ihrem Besuch bei der Bundeswehr in Afghanistan das Jahr 2014 als Abzugstermin für die deutschen Truppen bestätigt. Der Termin für den Abzug sei international vereinbart worden und man sei "jetzt schon in der Phase der Übergabe", so Merkel. Für Oktober sei bereits die Schließung des deutschen zivil-militärischen Wiederaufbauteams in Feisabad als Test für den Abzug geplant. Im Bundeswehr-Feldlager in Masar-i-S

Schwäbische Zeitung: Bayern wird immer bunter – Kommentar

Hier CSU-Vormacht, dort ein paar SPD-Hochburgen:
Das war einmal in Bayern. Heute ist im Freistaat bei Wahlen scheinbar
fast alles möglich, Baden-Württemberg lässt grüßen. Und wer sich die
heikle Lage schön redet wie der CSU-Generalsekretär, der muss auf
weitere Überraschungen ebenso gefasst sein wie die bayerischen
Sozialdemokraten mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Ude und dessen
Machtträumen jenseits der Wirklichkeit in der weißblauen P

Schwäbische Zeitung: Genau so sieht Hilflosigkeit aus – Leitartikel

Unter den 16 Toten befinden sich neun Kinder und
drei Frauen. Westliche Korrespondenten sprechen in ersten Reaktionen
sprachlich geschult von einem "Ereignis", einem "Zwischenfall". Nur
keine Vorverurteilung. Hintergründe weiß man noch nicht. Die Motive
des US-Soldaten, der die Menschen offensichtlich im Schlaf erschossen
hat, sind unklar. Jetzt also sprachlich aufpassen, so die Devise der
Reporter. Die Abgebrühtheit mancher Kriegsberichterstatter ist wie

Röttgen: Atommüll „schnellstens“ aus Asse heraus holen

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will den im Atomlager Asse gelagerten radioaktiven Müll so schnell wie möglich entfernen lassen. "Es muss schnellstens raus. Es arbeiten alle daran, dass es so raus kommt, dass keine Menschen gefährdet werden", so Röttgen am Montag bei seinem Besuch vor Ort. Begrüßt wurde der Minister, der zum ersten Mal in seiner Amtszeit nach Asse gereist war, unter anderem von etwa 80 Atomkraftgegnern. Neben der Besichtig

Börsen-Zeitung: Default fast gebannt, Kommentar zu Griechenland von Kai Johannsen

Da wird so mancher Griechenland-Gläubiger,
insbesondere aus den Reihen der Privatanleger, gestern beim Blick auf
sein Portfolio wohl die Augenbrauen hochgezogen haben. Wer
beispielsweise einen im März dieses Jahres auslaufenden Bond der
Hellenen im Depot hatte und sich am Schuldenschnitt beteiligte,
findet nun folgende Portfoliostruktur vor: 20 neue Anleihen Athens,
die in den Jahren 2023 bis 2042 auslaufen, drei EFSF-Papiere und dazu
noch einen an das Bruttoinlandsprodukt Grieche

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Spitzenkandidatur bei den Grünen Claudia Roth hat recht ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

Schritt für Schritt haben sich die Grünen auf
eine alleinige Spitzenkandidatur von Jürgen Trittin zubewegt, auch
wenn sich Trittin selbst offen zu seinen Ambitionen nicht geäußert
hat. Sogar einige prominente Frauen aus dem Realo-Lager machen sich
für seine Alleinkandidatur stark. Das ist unverständlich und erinnert
an ein x-beliebiges Dax-Unternehmen: Wenn es ernst wird und die
spannenden Jobs zu vergeben sind, ist der Mann gefragt, und die
Frauen k&oum

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Hauseigentümer sollen Gebührenfahnder unterstützen GEZ – schon geschnüffelt? UWE POLLMEIER

Sie stehen in der Beliebtheitsskala auf einer
Stufe mit ansteckenden Krankheiten, piependen Weckern am Montagmorgen
und Dauerregen im Nordsee-Urlaub – die Gebühreneintreiber der GEZ.
Seit Jahren liefern sie sich mit missionierenden Glaubensvertretern
ein enges Rennen um den Titel des unbeliebtesten Haustürgastes. Bald
ist Schluss mit dieser Exklusivität. Die durchs Land ziehenden
Kontrolleure erhalten Unterstützung. Ab Januar werden
Immobilienbesitzer und Hausverwalter