Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Afghanistan:

Einen größeren Gefallen als drei folgenschwere
Totalausfälle von Soldaten in kürzester Zeit konnte das US-Militär
den Taliban nicht erweisen. Erst urinieren Soldaten auf tote Taliban,
dann werden Koran-Texte verbrannt und jetzt das Massaker eines
US-Soldaten, bei dem 16 Afghanen getötet werden. Mit diesem Bild des
Amerikaners können die Taliban unzählige junge Menschen rekrutieren.
Mit gezielter Propaganda werden sie erneut von ihrer eigenen Rolle
a

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Merkels Besuch am Hindukusch Irritationen BERNHARD HÄNEL

Schon 2010 hatte Margot Käßmann, damals
Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzende, recht, als sie sagte: "Nichts ist
gut in Afghanistan." Zwei Jahre später ist alles nur noch schlimmer.
Nach dem Video, das US-Marines beim Urinieren auf die Leichen von
Taliban-Kämpfern zeigte, nach der Müllentsorgung des Korans durch
US-Soldaten und dem Amoklauf eines vermeintlichen Einzeltäters in
einem afghanischen Dorf ist die Lage explosiv am Hindukusch. In
dieser

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum ThemaÖffentlicher Dienst:

2,1 Prozent im ersten plus 1,2 Prozent im
zweiten Jahr statt satte 6,5 Prozent auf einen Schlag. 200 Euro
Einmalzahlung statt 200 Euro Sockelbetrag. 24 Monate Laufzeit statt
zwölf. Klar, dass Verdi dieses erste Angebot der öffentlichen
Arbeitgeber ablehnen musste. Immerhin ist es jedoch so solide, dass
beide Tarifparteien auf der Basis verhandeln können – und müssen.
Ihre Warnstreiks gleich zu Beginn hatte Verdi damit begründet, dass
die Arbeitgeber ohne Angebot i

BERLINER MORGENPOST: Besser früher als später raus aus Afghanistan / Leitartikel von Jochim Stoltenberg

Mut kann man der Bundeskanzlerin nicht absprechen.
Dass Angela Merkel in der emotional aufgeladenen und damit höchst
unsicheren Lage zu einem Solidaritätsbesuch der deutschen Soldaten in
Afghanistan geflogen ist, spricht für sie. Die Umstände ihres
Stundenbesuchs zehn Jahre nach Beginn der Befriedungsbemühungen am
Hindukusch sprechen allerdings Bände. Mehr oder minder bei Nacht und
Nebel samt allem nur erdenklichen Sicherheitsaufwand kreuzte Merkel
bei den Sol

FT: Flensburger Tageblatt

Schluss mit der Debatte um Ex-Präsident
Christian Wulff und seinen Ehrensold von 199000 Euro im Jahr. Reden
wir nicht über Peanuts, reden wir über richtige Beträge. Über 17,4
Millionen Euro zum Beispiel – das Jahreseinkommen von VW-Chef Martin
Winterkorn im Jahr 2011. Das Jahressalär des weißhaarigen Chefs hat
sich fast verdoppelt. Das wünschten sich auch die Beschäftigten im
öffentlichen Dienst oder der Metall- und Elektroindustrie, di

Rheinische Post: Flucht aus Afghanistan

Ein Kommentar von Gregor Mayntz:

Da hat Angela Merkel aus Versehen gesagt, was sie fühlt, wenn sie
an "Afghanistan" und "Abzug" denkt. Indem sie am Mittag eilig
erklärt, es gebe keine Zweifel am Zeitplan, bis Ende 2014 die
Kampftruppen vom Hindukusch zu holen, bekommen ihre Worte vom Morgen,
sie wisse nicht, ob die Voraussetzungen dafür bis 2014 zu schaffen
seien, um so mehr Gewicht. Die Botschaft ist klar: Der Westen geht
raus, egal wie die Sache steh

Mittelbayerische Zeitung: VorWärts Kommentar zur Rekordbilanz von VW

Wenn das mal keine Superlative sind: VW
verdient 16 Milliarden Euro, sein Konzernboss Winterkorn 17,4
Millionen Euro, und für die Mitarbeiter fallen je 7500 Euro
Erfolgsprämie an. Keine Frage: Europas größter Automobilkonzern fährt
mit einem Höllentempo auf der Überholspur. Und warum straft die Börse
die Aktie an diesem Tag ab? Weil der Unternehmenslenker eine Pause
beim Gewinnplus angekündigt hat. Wie bitte? Soll es noch mehr sein?
Gut, es gibt

Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel/Afghanistan

Angela Merkel hat trotz der Amok-Meldung nicht kehrt
gemacht, sondern ihren unter höchster Geheimhaltung organisierten
Blitzbesuch bei den deutschen Soldaten durchgezogen. Das ist nicht
ohne Gefahr für die Bundeskanzlerin. Aber alles andere hätte ein
fatales Signal abgegeben, dass sie die Lage für nicht mehr
beherrschbar hält. Offiziell hat sie allerdings zugegeben, für wie
schwer sie es inzwischen hält, die Lage zu beherrschen.

Pressekontakt:
Mitteldeu

Rheinische Post: Sarkozy zündelt

Ein Kommentar von Sylvie Stephan:

Vielleicht sollten Angela Merkel und ihre konservativen
Amtskollegen in Europa ihre Unterstützung für Nicolas Sarkozy doch
noch einmal überdenken. So mancher Europäer dürfte jedenfalls mit den
Zähnen knirschen angesichts der populistischen Töne des um seine
Wiederwahl kämpfenden französischen Präsidenten. Nach seiner
Verbal-Offensive gegen Migranten und Muslime in Frankreich hat er das
Thema jetzt auf eur

Lausitzer Rundschau: Eine gute Nachricht Zur Rentenerhöhung ab 1. Juli

Auch wenn die Sozialverbände wieder ein Klagelied
angestimmt haben – die seit Montag amtliche Rentenerhöhung zum 1.
Juli kann sich durchaus sehen lassen. Gemessen an den Zeiten
mikroskopisch kleiner Anpassungen und diverser Nullrunden werden
viele Ruheständler das Plus im Portemonnaie diesmal stärker spüren.
Zu verdanken ist das nicht zuletzt einem mittleren Job-Wunder. Denn
bei der Berechnung der Altersbezüge wirkt ein Faktor, der das
Verhältnis von Ren