Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Zum Tod von Whitney Houston Preis des Ruhms CARSTEN HEIL

Nun also Whitney Houston. Ihr langes Sterben ist
mit dem Tod am Samstag beendet. Seit Jahren war die Queen of Pop and
Soul mit der unvergleichlichen Mega-Stimme im Drogen- und
Alkoholsumpf versunken. Immer mehr. Es lief bei ihr wie zuvor bei Amy
Winehouse, Michael Jackson, Elvis Presley und vielen anderen, die
viel zu früh starben. Deren Kunst und Können wir gern noch viel
länger in immer neuen Variationen genossen hätten. Jeder von uns
könnte bei einigem Nachdenken

Rheinische Post: Lohn-Populismus Kommentar Von Maximilian Plück

In den vergangenen Jahren hat schon so mancher
Spitzen-Politiker einen kräftigen Schluck aus der Lohnpulle
gefordert, um es damit in die Schlagzeilen zu schaffen und sich
zugleich lieb Kind bei den angestellten Wählern zu mache. Jetzt ist
auch Ursula von der Leyen dieser Versuchung erlegen und hat spürbare
Einkommenssteigerungen in den anstehenden Lohnrunden gefordert. Ein
solches Verhalten ist nicht klug, sondern populistisch. Denn von der
Leyen tummelt sich in einem Berei

Rheinische Post: Klares Votum gegen Sauerland Kommentar Von Detlev Hüwel

Duisburgs Bürger haben mehrheitlich
entschieden, dass der seit der Loveparade-Katastrophe im Kreuzfeuer
stehende Oberbürgermeister Adolf Sauerland sein Amt niederlegen muss.
Für ihn mag das schmerzhaft sein. Für viele aber, nicht zuletzt für
die, welche Angehörige verloren oder Verletzte beklagen, die
vielleicht selbst Schaden nahmen, wirkt dies wie ein
Befreiungsschlag. Sauerland allein die Schuld anzulasten, wäre
verfehlt. Dass er – wie die allermeisten

Stuttgarter Nachrichten: zu Acta:

Der Protest der Internetgemeinde ist wichtig.
Die fast schon in nervender Regelmäßigkeit erhobene Forderung nach
Transparenz sehr berechtigt. Die Hinterzimmer-Diplomatie, mit der
sich die USA, die EU und neun weitere Staaten auf ein
Anti-Piraterie-Abkommen einigten, funktioniert nicht mehr – und das
ist gut so, denn hier werden Dinge verhandelt, die nicht nur einige
mächtige Rechtebesitzer etwas angehen. Es geht um nichts weniger als
die Art, wie wir leben wollen. Wohlg

Westerwelle begrüßt Syrien-Beschlüsse der Arabischen Liga

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Beschlüsse der Arabischen Liga zur Lage in Syrien begrüßt. Dies teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Sonntagabend mit. Es sei angesichts "der unverändert bestürzenden Lage in Syrien positiv, dass die Arabische Liga eine aktive und führende Rolle zur Beilegung der Syrien-Krise" übernehme, so der Sprecher. Die klare Verurteilung der Gewalt und die Schritte gegen das Assad-Regime sei

Westdeutsche Zeitung: Abwahl von OB Sauerland = von Frank Uferkamp / http://www.wz-newsline.de

Die Duisburger haben sich entschieden: Sie
haben Adolf Sauerland als Oberbürgermeister abgewählt und damit 18
Monate nach der Loveparade-Katastrophe ein klares Zeichen gesetzt.
Die Menschen wissen, dass Politiker auch Menschen sind, die Fehler
machen können. Sie erwarten aber auch, dass Politiker zu der
Verantwortung stehen, die sie vom Wähler verliehen bekommen haben.
Dabei geht es nicht nur um die juristische Verantwortung, sie wird
von der Justiz ohnehin eingeforder

Südwest Presse: Kommentar zu Griechenland

Ja, der Euro ist eine Erfolgsgeschichte. Die
Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft gegenüber Yen und
Dollar ist gewachsen. Länder und Menschen der Währungsunion sind
enger zusammengerückt. Die Preise entwickeln sich stabiler als in
D-Mark-Zeiten. Gut, dass es den Euro gibt. Gleichzeitig aber wächst
zehn Jahre nach seiner Einführung als Bargeld die bittere Erkenntnis,
dass eine gemeinsame Währung allein nicht taugt zur Friedensfestigung

NRZ: Ein Neuanfang für Duisburg – Kommentar von Rüdiger Oppers

Das Drama um Adolf Sauerland hat ein Ende.
Deutschlands unbeliebtester Oberbürgermeister wurde von seiner
eigenen Bevölkerung gestürzt. Die Duisburger können stolz auf eine
erfolgreiche Bürgerbewegung sein, der es darum ging, Ehre und Ansehen
ihrer Stadt wiederherzustellen. Nach dem Desaster der Loveparade
hatte ihr Oberbürgermeister bereits sein Amt moralisch verloren. Zu
keinem Zeitpunkt hat er den Opfern und Angehörigen wirklichen Respekt
erwiesen. Dem

Duisburger wählen Oberbürgermeister Sauerland ab

Die Bürger der Stadt Duisburg haben Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) in einem Abwahlbegehren abgewählt. Bei dem Bürgerentscheid sprachen sich laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 35,5 Prozent der Wahlberechtigten für die Abwahl Sauerlands aus, lediglich 5,9 Prozent sprachen sich für einen Verbleib Sauerlands im Amt aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,6 Prozent. 129.833 Menschen hatten sich für eine Abwahl Sauerlands ausgesprochen, notwendig wa

Mitteldeutsche Zeitung: zur debattierten Verkleinerung des sachsen-anhaltischen Landtages

Grundsätzlich gilt: Die Qualität einer
Volksvertretung hängt nicht in erster Linie von der Zahl der
Abgeordneten ab. Viel wichtiger ist die Frage, wie effektiv die
Parlamentarier die Landesregierung kontrollieren und wie intensiv sie
den Kontakt zu den Wählern halten. Und da gibt es Licht und
Schatten: Die fleißigen Abgeordneten wissen wahrscheinlich am besten,
welche Kollegen eine ruhige Kugel schieben. Und die Leistungsträger
könnten den Faulen ihrer