Lausitzer Rundschau: Brandgefährlich Zum Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs durch die Türkei

Nun ist es passiert. Der Abschuss eines russischen
Kampfflugzeugs durch die türkische Luftwaffe im Grenzgebiet zu Syrien
kommt fast einer Vollzugsmeldung gleich. Überraschen kann allenfalls
der Zeitpunkt, nicht aber die Tatsache selbst. Bereits Anfang Oktober
hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen Moskauer
Amtskollegen Wladimir Putin eindringlich vor einer Eskalation
gewarnt, nachdem russische Jets den türkischen Luftraum wiederholt
verletzt hatten

Badische Neueste Nachrichten: Neue Eskalation – Kommentar von SUSANNE GÜSTEN

Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem
eigentlich eine größtmögliche internationale Kooperation vonnöten
wäre, bricht nun ein Konflikt entlang der Linien des totgeglaubten
Kalten Krieges auf. Wenn sich Russen, Türken und andere in Syrien
jetzt erst recht ausschließlich für die eigenen Interessen ins Zeug
legen statt den gemeinsamen Feind IS ins Visier zu nehmen, nützt das
nur den Dschihadisten.

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K

Schwäbische Zeitung: Türkei muss mit Folgen rechnen – Leitartikel zum Abschuss des russischen Kampfjets

Der Abschuss des russischen Kampfjets über der
Türkei hat heftige Reaktionen in Moskau und Ankara ausgelöst.
Wirklich überraschend ist dieser Zwischenfall jedoch nicht. Seit 2014
führt die Atommacht auf Befehl des Präsidenten Wladimir Putin bei
Manövern und Patrouillen im Ausland gerne vor, was ihre Militärs
drauf haben. Experten haben dem Kreml immer wieder Leichtsinn
vorgeworfen und vor möglichen Zusammenstößen zwischen russischen un

Neue Westfälische (Bielefeld): Terror-Alarm in OWL Vorbild Jörg Rinne

Paris, Brüssel, Rahden? Dringt der Terror jetzt
auch ins ländliche Ostwestfalen-Lippe vor? Nein, der Alarm in OWL war
ein Fehlalarm. Trotzdem zeigt der gewaltige Polizeieinsatz im Kreis
Minden-Lübbecke, wie brisant die derzeitige Sicherheitslage in
Deutschland eingeschätzt wird. Ein womöglich nur vager Hinweis reicht
aus, um eine stundenlange Operation in Gang zu setzen. Ein ganzes
Dorf wird abgeriegelt. Niemand in Sicherheitskreisen will das Risiko
eingehen, auch n

Allg. Zeitung Mainz: Die Chance ist da / Kommentar zum OECD-Bildungsbericht von Christian Matz

So viel Lob ist der deutsche Bildungspolitiker ja
gar nicht mehr gewohnt. Ob bei der Vorschulbildung, bei der dualen
Berufsausbildung, in den naturwissenschaftlichen Studiengängen oder
beim Übergang von der Uni in den Beruf – in einer ganzen Reihe von
Fächern stellt die OECD den Deutschen gute Noten aus. Das ist eine
positive Nachricht, die zumindest kurzzeitig darüber hinwegtröstet,
dass im föderalen Bildungssystem etwa durch die unterschiedlichen
Laufzeiten

Neue Westfälische (Bielefeld): Gute Zensuren für die „Bildungsrepublik Deutschland“ Nicht schönreden Von Franz Purucker

Deutschland schneidet im Bildungsbericht der
OECD zwar besser ab als der Durchschnitt – aber doch nicht
überragend. Viele Zahlen sind alarmierend: Wenn eine Erzieherin in
deutschen Kindertagesstätten zehn Vorschulkinder betreut, dann mag
das über dem OECD-Schnitt liegen; trotzdem bleibt damit zu wenig Zeit
zur individuellen Betreuung. Ein reiches Land wie Deutschland könnte
sich mehr leisten. Das beweist sogar die Studie: Nur 9,8 Prozent der
öffentlichen Ausgaben f

Weser-Kurier: Kommentar von Hans-Ulrich Brandt zum OECD-Bildungsbericht

Deutschlands zentralstes Ziel müsse es sein, in den
nächsten Jahren zur "Bildungsrepublik" zu werden, sagte 2008
Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nun zeigt der OECD-Bildungsbericht:
Deutschland hat sich tatsächlich auf den beschwerlichen Weg gemacht.
Längst nicht alles ist gut, aber vieles deutlich besser und einiges,
wie das duale Berufsausbildungssystem, sogar vorbildlich. Darauf
lässt sich aufbauen.

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Rheinische Post: Kommentar: Schulfach Islam

Es ist, wenn man so sagen darf, ein Kreuz mit
dem islamischen Religionsunterricht: Eine Mehrheit der Bürger lehnt
ihn ab, obwohl ihn Politiker und Experten für sinnvoll halten. Selbst
bei den multikultifreudigen Grünen rumpelt es jetzt heftig, weil die
Bundespolitiker Beck und Özdemir dem grün mitregierten NRW vorwerfen,
es allzu eilig zu haben mit der Anerkennung muslimischer Verbände als
Religionsgemeinschaften wie den Kirchen. Der Streit ist notwendig,
weil e

Rheinische Post: Kommentar: In Syrien wird der falsche Krieg geführt

Auch wenn noch umstritten ist, wie genau es zum
Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs im türkisch-syrischen
Grenzgebiet kam, so war dieser Zwischenfall doch vorhersehbar. Und er
kann sich jederzeit wiederholen. Das liegt vor allem daran, dass die
verschiedenen Akteure völlig unterschiedliche Ziele verfolgen.
Während die Staaten der Koalition sich darauf konzentrieren, den
Islamischen Staat (IS) in Syrien und im Irak anzugreifen,
bombardieren die Türken weiter auch die

Rheinische Post: Kommentar: Solidarität gilt für alle

Die deutsche Politik muss beim Thema
Einlagensicherung hart bleiben. Es kann nicht sein, dass deutsche
Banken und Sparer für die Einlagen der Kunden anderer europäischer
Geldhäuser haften, so lange in diesen Ländern die vorgeschriebenen
nationalen Töpfe nicht gefüllt und auch nicht überall die
vereinbarten Regeln für eine Bankenabwicklung installiert sind. Das
hat nichts mit Drückebergerei und auch nicht mit machtvoller
deutscher Klientelpoliti