Weser-Kurier: Kommentar von Philipp Jaklinüber kurzlebige Geräte

Wir Verbraucher tragen daran eine gehörige
Mitschuld. In der Wegwerfgesellschaft haben wir uns einigermaßen
behaglich eingerichtet. Wer Geiz für das Allergeilste hält und ohne
Dauertiefpreise keinen Euro locker macht, darf sich nicht wundern,
wenn Hersteller ihre Geräte auf eine immer begrenztere Lebensdauer
hin auslegen. Auch das Bedürfnis, jeden Schritt im rasanten
Innovationszyklus bestimmter Produkte mitzugehen, trägt dazu bei. Wer
kauft schon ein Sm

Westfalen-Blatt: zum Thema Flüchtlinge

Die heiße Phase hat begonnen. Wenige Tage vor
dem Gipfeltreffen der europäischen Staats- und Regierungschefs am
Donnerstag und Freitag tagten gestern die Spitzen Polens, Ungarns,
Tschechiens und der Slowakei, um ihre Haltung gegen Merkels Linie in
der Flüchtlingspolitik festzuklopfen. Wenige Stunden vor dem Treffen
der 28 Staatenlenker wird am Donnerstag in der Brüsseler Vertretung
Österreichs die 13 Parteien starke »Koalition der Willigen« mit
Deuts

Westfalen-Blatt: zum Thema Arbeitszeiten

Die Menschen und ihre Arbeit – das ist eine
diffizile Beziehung. Zu viel Arbeit ist eine Belastung, zu wenige
Arbeitsstunden – und damit einhergehend auch weniger Geld – sind es
vielfach ebenso. Bedenklich stimmen muss, dass auffallend viele
Beschäftigte in der Familienphase unzufrieden sind mit den
Arbeitszeiten. Hier sind die Unternehmen auch in einer besonderen
moralischen und gesellschaftlichen Verantwortung, ihren Beitrag zu
einem familienfreundlicheren Klima zu leisten. Dort

Rheinische Post: Kommentar: Mehrheit gegen Merkel

Der Druck auf die Kanzlerin wächst mit jedem
Tag, an dem es nicht gelingt, einen Umschwung in der Flüchtlingskrise
einzuleiten. Merkel wird in dieser Woche in Brüssel erneut für ihren
europäischen Plan zur Bekämpfung der Flüchtlingskrise werben. Doch
der steht auf tönernen Füßen, und die Gegner Merkels
Flüchtlingspolitik sind in Europa in der Überzahl. Im Kampf gegen die
Flucht-Ursachen setzt die Kanzlerin auf Friedenspolitik f&uum

Rheinische Post: Kommentar: Blitzmarathons machen den Verkehr nicht sicher

Wenig Licht, viel Schatten: Die
Verkehrsunfallbilanz 2015 ist schlecht. Sieben Prozent mehr tödlich
verunglückte Fußgänger als im Vorjahr – zwei Drittel davon waren
Senioren. 19 Prozent mehr tödliche Motorradunfälle. Und bei den
Temposündern ein Anstieg um mehr als die Hälfte auf 2,2 Millionen im
vergangenen Jahr. Offensichtlich helfen die Blitzmarathons nicht
viel, die NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) regelmäßig inszeniert.
Besse

Rheinische Post: Kommentar: Brexit schadet allen

Viele Deutsche werden mit dem Unbehagen der
Briten an Europa sympathisieren. Bedeutet die EU nicht normierte
Duschköpfe, Bürokratie-Monster, Sozialleistungs-Missbrauch? Nein, die
EU ist weit mehr – entsprechend viel steht beim EU-Gipfel auf dem
Spiel. Die EU ist ein großes historisches Projekt. Allein der
Binnenmarkt bedeutet vier große Freiheiten – freier Verkehr von
Waren, Personen, Dienstleistungen, Kapital. Manche werden den Wert
dieser Freiheiten erst schätz

Stuttgarter Nachrichten: Mindestlohn für Flüchtlinge

"Die SPD hat blitzschnell den
Mindestlohn-Beton angerührt. Weil sie erkannte, was ein
Entgegenkommen an Gesichtsverlust bedeutet hätte. Schließlich war
der CDU-Vorschlag, im Ausnahmefall Flüchtlinge – oft ohne
Sprachkenntnisse – beim Mindestlohn mit Langzeitarbeitslosen
gleichzustellen, während die SPD in den ersten sechs Monaten
eigentlich Flüchtlinge jetzt besserstellt als diese, eine geschickt
gestellte Falle. Die SPD hat die Gefahr erkan

Börsen-Zeitung: Sauberer Schnitt gesucht, Kommentar zum Atomausstieg von Andreas Heitker

Seit November berät in Berlin eine 19-köpfige
Kommission darüber, wie der weitere Atomausstieg organisiert und
finanziert werden soll. Es geht im Wesentlichen darum, wer
entscheiden, haften und bezahlen soll. Die vier
Atomkraftwerksbetreiber haben sich in dieser Frage von Anfang an klar
positioniert und sich für die Gründung einer Stiftung starkgemacht.
Die Stilllegung der Atommeiler, ihr Rückbau sowie die Zwischen- und
Endlagerung der radioaktiven Abfäll

Badische Neueste Nachrichten: Teilzeit-Falle – Kommentar von Mario Beltschak

Auffällig ist auch, dass viele Frauen nach einer
Erziehungspause nicht mehr aus der Teilzeit-Falle kommen. Auch sie
erleben somit die unschöne Seite der Flexibilität. Hier ist vor allem
die Politik gefordert, dafür zu sorgen, dass aus Freiraum kein
Missbrauch wird.

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Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
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