Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur jüngsten Merkel-Schelte durch Horst Seehofer

Der CSU-Vorsitzende weiß genau, was er tut.
Er sucht die Zuspitzung, die Provokation. Diesmal aber ist er zu
weit gegangen. Seehofer will gar nicht in die Mitverantwortung
genommen werden. Sein Widerstand besteht nur aus Worten, nicht aus
Taten. Die aber sind gefährlich. Seehofer macht sich zum
Stichwortgeber für die Radikalen. Aber natürlich, man hätte es
wissen müssen. Seehofer fühlt sich falsch zitiert. Wie AfD-Chefin
Frauke Petry. Eine

Schwäbische Zeitung: Jegliches Maß verloren – Leitartikel zu Seehofer

Das Grundgesetz ist eindeutig. Die Richtlinien
der Politik bestimmt der Regierungschef. Das Kabinett hat sich der
Richtlinienkompetenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzuordnen.
Wer deren Politik nicht mittragen kann, dafür Gewissensgründe oder
fundamentalen Dissens anführt, sollte sich von dieser Koalition
trennen.

Wer nun die Politik von Merkel, über die selbstverständlich
kontrovers diskutiert werden kann, mit einem "Unrechtsstaat" in
Verbind

Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Vorwahlen

Donald Trump schürt die Angst der Menschen vor der
Zukunft, um sie schamlos für seine Zwecke auszunutzen. Inhaltsleere
geht vor Programmatik. Wer ernsthafte Vorschläge macht, gilt
gewissermaßen schon als untauglich, das Land zu regieren. Die
Parteiführung der Republikaner hat viel zu lange tatenlos zugesehen.
Sie dachte offenbar, das Problem werde vorübergehen wie ein Gewitter.
Noch ist es nicht zu spät, dass sich Bush, Kasich und Christie
besinnen. Si

Mitteldeutsche Zeitung: zu Seehofer

In dieser Woche, in der in Bayern zehn Menschen bei
einem Zugunglück sterben, während der bayerische Ministerpräsident
vor allem mit seinem Duell mit Merkel beschäftigt ist, zeigt sich an
solchen Sprüchen auch, wie weit sich Politik von denen entfernen
kann, für die Politik gemacht werden sollte. Sicher, es ist Zufall,
dass die Seehofer-Worte ausgerechnet am Tag des Zugunglücks bekannt
wurden. Doch wer wie Seehofer mit großer Geste aus R&uuml

Mitteldeutsche Zeitung: zum Kleinen Waffenschein

Wer so weit geht, einen Behördenschein für seine
Waffe zu beantragen, der hat bereits eine hohe Schwelle
überschritten. Denn für die Sicherheit zu Hause, etwa vor
Einbrechern, benötigt man das Dokument nicht – es geht um das Führen
der Waffen in der Öffentlichkeit. Dabei ist der Pistolenwahn
irrational. Sachsen-Anhalt ist ein sicheres Land. Es gibt keinerlei
Belege für einen Anstieg der Delikte Körperverletzung, Raub,
Totschlag und Mord. N

WAZ: Markt reguliert sich selbst – Kommentar von Frank Meßing zu Vonovia

Spannender kann ein Wirtschaftskrimi kaum sein: Über
Monate kämpften die beiden Giganten der deutschen Wohnungsbranche
nicht nur mit dem Florett. Ob sich die Vonovia verzockt hat, ihr Chef
Rolf Buch nun düpiert dasteht und die Deutsche Wohnen als strahlender
Sieger aus der missglückten feindlichen Übernahme hervorgeht, wird
die Zukunft zeigen.

Letztlich hat sich der Markt an Aschermittwoch selbst reguliert.
Die Aktionäre der Deutsche Wohnen haben das Angebot

Komax Holding AG: Verwaltungsrat beantragt Erhöhung der Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkung von 5 auf 15%

Komax Holding AG /
Komax Holding AG: Verwaltungsrat beantragt Erhöhung der Eintragungs- und
Stimmrechtsbeschränkung von 5 auf 15%
. Verarbeitet und übermittelt durch NASDAQ OMX Corporate Solutions.
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Source: Globenewswire

Nach Analyse der aktuellen Situation der Komax und nach zahlreichen Gesprächen
mit Aktionären hat sich der Verwaltungsrat entschlossen, an der nächsten
Generalversammlung vom 12