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Der Tagesspiegel: Kanzleramt schließt CDU-Spitze künftig von „Morgenlage“ aus

Die Türen zur „Morgenlage“ im Bundeskanzleramt sollen
CDU-Vertretern ohne Regierungsamt offenbar dauerhaft verschlossen bleiben. Außer
der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer „hatte und hat kein weiteres
Mitglied der neu gewählten CDU-Führung diese Möglichkeit“, heißt es in einem
Schreiben eines vom Bundeskanzleramt beauftragten Rechtsanwalts an den
„Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe). Auch Kramp-Karrenbauer habe nur für eine
„Übergangszeit“ nach ihrer Wahl zur neuen Parteivorsitzenden bis Frühjahr 2019
teilnehmen können. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte das
Kanzleramt nach einer Auskunftsklage des „Tagesspiegel“ zu entsprechenden
Informationen verpflichtet (Az.: OVG 6 S 47.19).

Nach der FDP kritisierte auch Jan Korte, Parlamentarischer Geschäftsführer der
Linksfraktion, Merkels Amtsführung: „Die CDU hat in den 14 Jahren, die sie die
Kanzlerin stellt, offenbar eine Staatspartei-Mentalität entwickelt“, sagte er
dem „Tagesspiegel“. Die Regierung sei aber „nicht der verlängerte Arm einer
Partei“.

https://www.tagesspiegel.de/politik/dienstsitzungen-des-kanzleramts-cdu-spitze-m
uss-kuenftig-draussen-bleiben/25324138.html

Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Newsroom, Telefon
030-29021-14909

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
Patricia Wolf
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de
 

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/2790/4465838
OTS: Der Tagesspiegel

Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

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