Die Folgen der Corona-Krise gemeinsam bewältigen

Berlin/Frankfurt am Main, 18. Mai 2020 ? Der Konzernbetriebsrat der Deutschen Bahn AG (KBR DB AG) begrüßt die Bereitschaft des Bundes, das Unternehmen in der Corona-Krise finanziell zu unterstützen. Scharf kritisieren die Interessenvertreter aber die damit einhergehende Forderung des Bundes nach einer Eigenbeteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gerade die Bahnerinnen und Bahner sichern die Mobilität und die Grundversorgung in Deutschland und nehmen dabei die Gefährdung der eigenen Gesundheit in Kauf. Der KBR DB AG fordert stattdessen, dass die begonnenen Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der DB AG fortgesetzt werden, insbesondere bei Infrastruktur, Fahrzeugen und Personal. Nur so können die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung erreicht werden. Um das Unternehmen weiter zu stabilisieren und auf die Zukunft auszurichten, ist aus Sicht der Interessenvertreter ein ?Bündnis für Beschäftigung und Mobilität? zwischen dem Bund, der DB AG, den Gewerkschaften, dem Konzernbetriebsrat sowie dem Konzernsprecherausschuss notwendig.

In seinem Statement sagte dazu Jens Schwarz, Vorsitzender des KBR DB AG: ?Wir begrüßen die Zusage des Bundes, die Deutsche Bahn zu unterstützen. Die damit verbundene Forderung nach Zugeständnissen der Beschäftigten aber ist das falsche Signal, ist unsolidarisch und verkennt die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland. In der Corona-Krise sichern unsere Kolleginnen und Kollegen täglich Mobilität und Logistik ? dass nun ausgerechnet sie einen Eigenanteil tragen sollen, ist für uns völlig unverständlich. Deutschland braucht eine zukunftsorientierte Bahn und das starke Team der Bahnerinnen und Bahner, nur so und gemeinsam kann eine nachhaltige Verkehrswende im Personen- und im Güterverkehr erreicht werden.?

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