Die Jugendjahre: Interview Teil 2 mit Berthold Schadek

Interviewer: Nach Ihrer Kindheit haben Sie also einen festen Job in einer Firma angefangen und dort auch die Ausbildung absolviert. Wie haben Sie es geschafft zusätzliches Geld zu verdienen?

Berthold Schadek: Es fing an mit Zeitungsaustragen, später habe ich im Betrieb dann zusätzliche Aufgaben übernommen, oder zusätzliche Ware bekommen, die ich dann wieder weiterverkauft habe. Insofern hatte ich immer extra Geld. Später habe ich dann Taxi gefahren und Bus gefahren. Also, immer irgendetwas nebenbei gemacht, um die Handlungsfreiheit zu haben. Das andere war, wir sind aufgewachsen in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Demarkationslinie, also später dann Grenze zur DDR. Und die stärksten Radiosender, die wir reinbekamen, waren natürlich immer die Sender der DDR, weil die Sender wurden an der Grenze aufgestellt und strahlten mehr Richtung Westen als für die eigenen Leute. Und dort habe ich diese Propaganda über den real existierenden Sozialismus mitbekommen und bin schon als Kind politisch interessiert worden. Das hat bis zum heutigen Tag angehalten. Daher kann ich vielleicht den Unterschied zwischen dieser Propaganda über den Sozialismus und unserem freiheitlichen System mehr schätzen, als mancher, der gar nichts anderes kennt.

Interviewer: Das stimmt wahrscheinlich. Genau, Sie sind dann zum Militär gegangen im Anschluss, oder?

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