DIE JUNGEN UNTERNEHMER kritisieren Finanztransaktionssteuer / Sarna Röser: “Spießrutenlauf für Kleinsparer.”

Olaf Scholz bringt eine Finanztransaktionssteuer ins Spiel, die
auf den Handel von Aktien erhoben werden soll. Mit den Einnahmen will er die
Grundrente teilweise querfinanzieren. “Scholz zieht Kleinsparern das Geld aus
der Tasche, um damit teure Rentenpakete für die vermeintliche SPD-Klientel zu
schnüren”, kritisiert die Bundesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER Sarna
Röser.

Röser weiter: “Es ist längst kein Geheimnis mehr: Die gesetzliche Rente reicht
später für viele nicht, um den Lebensstandard zu halten. Daher sollen vor allem
Jüngere privat für das Alter vorsorgen. Anstatt hier Eigeninitiative zu fördern,
um wenigstens ein bisschen Druck aus der gesetzlichen Rentenkasse zu nehmen,
will der Finanzminister nun aber Kleinsparer bestrafen, die sich zur
Altersvorsorge Aktien und andere Wertpapiere kaufen. Dabei konterkariert die
vorgelegte Finanztransaktionssteuer jeglichen ökonomischen Sachverstand. Eine
solche Steuer führt weg von der Selbstvorsorge, die wir in Zeiten des
demographischen Wandels so sehr bräuchten.

Die Finanztransaktionssteuer trifft auch besonders die Sparer, die wegen der
Niedrigzinspolitik von einem Sparkonto zu börsennotierten ETFs (Exchange Traded
Fund) umgestiegen sind. Die passiv gemangten Fonds handeln automatisiert mit
Aktien und anderen Vermögenswerten, um langfristig eine kleine Rendite
einzufahren. Sie sind gerade bei Kleinanlegern beliebt, die sich keine
Vermögensverwalter leisten können.

Scholz muss schnell weitere Finanzierungsquellen anzapfen, denn die Grundrente
wird durch das Einknicken der Union bei der Bedürftigkeitsprüfung mit 2 bis 3
Milliarden Euro teurer als gedacht. Deutlich teurer als geplant wurde es schon
bei der –abschlagfreien Rente mit 63–, die von viel mehr Fachkräften in Anspruch
genommen wurde als prognostiziert. Das System der gesetzlichen Rente wird durch
die vielen Rentenpakete immer labiler. Es wäre viel wichtiger, das Rentensystem
zu reformieren und die private Altersvorsorge zu stärken. Scholz schickt
Kleinsparer aber lieber zum steuerlichen Spießrutenlauf.”

Pressekontakt:

Renz Peter Ringsleben
Pressesprecher

DIE JUNGEN UNTERNEHMER
DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
Charlottenstraße 24 | 10117 Berlin
Tel. 030 300 65-430

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